vida-Haberzettl: Ex-ÖVP-FPÖ/BZÖ-Koalition ist "Architekt des explosiven Betriebsklimas bei den ÖBB"

Wien (vida/ÖGB) - "Die schwarz-blau/orange-Koalition hat in den Jahren 2003 und folgenden im Zuge der ÖBB-Reform die Grundsteine für die heutigen Zustände bei den ÖBB geschaffen, was gesetzeswidrige Diagnoseaufzeichnungen betrifft", weist der stellvertretende vida-Vorsitzende, ÖBB-Konzernbetriebsratsvorsitzender Wilhelm Haberzettl, die heute erhobenen Vorwürfe zurück. "Auf diesem Nährboden wurden auch die innerbetrieblichen Voraussetzungen für Spekulationsgeschäfte mit 612 Millionen Euro Verlust geschaffen. Die schwarz-blau/orange-Koalition war somit der Architekt des heute bei den ÖBB herrschenden explosiven Betriebsklimas, weil sie die Voraussetzungen hierfür geschaffen haben ", stellt Haberzettl fest. ++++

"FPÖ und BZÖ tragen weitestgehend die politische Verantwortung für das Chaos im Personalbereich der ÖBB", so Haberzettl. "Der ehemalige FPÖ/BZÖ-Verkehrsminister, Ex-Vizekanzler Hubert Gorbach, hat alle Personalentscheidungen im Management - von Ex-ÖBB-Generaldirektor Martin Huber bis hin zu Ex-Personalchef Franz Nigl - vor Jahren getroffen", sagte Haberzettl. "Diese Personen haben das heutige verwerfliche und gesetzeswidrige System im Personalbereich erfunden, implementiert, angewendet und vervollständigt", unterstrich der Gewerkschafter.

"Anschuldigungen gegen politische Funktionsträger, die in der Zeit der Zerschlagung der ÖBB im Jahr 2003 keine Funktionen in diesem Zusammenhang innehatten, sind bei den Haaren herbeigezogen und eine reine Tatsachenverdrehung", unterstrich Haberzettl.

ÖGB, 2. Oktober 2009 Nr. 581

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