Hohe Versorgungssicherheit bei günstigen Strompreisen

E-Wirtschaft: Wettbewerb am Strommarkt funktioniert

Wien (OTS) - Österreichs E-Wirtschaft weist Behauptungen des Regulators, echten Wettbewerb auf dem Strommarkt gebe es noch nicht, vehement zurück. "Die Spielregeln des freien Marktes funktionieren, auch wenn manche mit dem aktuellen Spielstand nicht zufrieden sind", erklärte die Generalsekretärin des Verbands der Elektrizitätsunternehmen Österreichs (VEÖ), Barbara Schmidt.

Zurückzuweisen sind auch Zahlenspielereien des aktuellen Marktberichts der E-Control, die den Eindruck erwecken könnten, Österreich habe EU-weit die höchsten Strompreise, was von Boltz mit den Worten: "Wir sollten nicht die höchsten Industriestrompreise Europas haben" kommentiert wurde. Tatsächlich liegt Österreich bei den Industriestrompreisen mit 9,05 Cent pro Kilowattstunde und bei den Preisen für Klein- und Mittelunternehmen von 10,44 Cent pro Kilowattstunde im EU27-Vergleich auf dem 14. Rang. Schmidt: "Das sind die realen Zahlen und keine willkürlich gewählten Indices."

Auch bei den Haushaltsstrompreisen liegt Österreich im guten EU-Mittelfeld. Ohne Steuern zahlen die Haushaltskunden derzeit 12,68 Cent im Schnitt für die Kilowattstunde (Energie und Netz exkl. Abgaben und Steuern). Das ist nur knapp mehr als der EU-Durchschnitt, in dem die Länder der Osterweiterung mit ihren noch sehr niedrigen Preisen inkludiert sind. Schmidt: "Österreichs E-Wirtschaft steht voll im Wettbewerb und bietet hohe Versorgungssicherheit zu günstigen Preisen."

Völlig unverständlich sind aus Sicht des VEÖ die Spekulationen des Regulators über angeblich überhöhte Margen der E-Wirtschaft. Im Gegenteil: Die Vertriebsmargen bei Strom liegen laut einer Studie von A.T.Kearney mit weniger als 0,5 Cent pro Kilowattstunde weit unter anderen EU-Ländern. Schmidt: "Diese geringen Vertriebsmargen bedeuten auch eine geringe Attraktivität Österreichs für neue Anbieter." Wie die E-Control auf Basis ihrer fiktiven Einkaufspreise für Strom im Ökostrombericht die Margensituation bewerte, sei dagegen pure Spekulation. Schmidt: "Der Regulator soll regulieren und nicht spekulieren."

Rückfragen & Kontakt:

Pressesprecher des Verbands der
Elektrizitätsunternehmen Österreichs (VEÖ)
Ernst Brandstetter
Tel.: +43 (1) 50198 260
Mobil: +43 (0) 676 845 019 260
presse@veoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVE0001