Mayer verlangt von FCG-Lehrergewerkschaft "Abrüstung der Worte"

Gewaltpräventionsprogramme werden massiv ausgebaut - Mehr SchulpsychologInnen

Wien (OTS/SK) - "Eine Abrüstung der Worte" - das ist es, was SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer heute, Freitag, von der FCG-Lehrergewerkschaft verlangt. "Nach der nahezu kriegerisch anmutenden Ankündigung eines 'heißen Herbstes', den die konservativen Lehrergewerkschafter der Bildungsministerin bereiten wollen, schlagen die FCG-Lehrervertreter nun neuerlich einen Ton an, der wohl dem anlaufenden Wahlkampf der Lehrervertreter geschuldet ist. Ebenso wenig wie wir Gewalt in den Klassenzimmer dulden dürfen, dürfen wir es zulassen, dass das so wichtige Thema Bildung in einen Wahlkampf gezogen wird, der schon jetzt von martialischen Aussagen und unproduktiven Attacken dominiert wird." In Richtung der schwarzen Lehrer-Gewerkschaft stellte Mayer weiters klar, dass Ministerin Claudia Schmied - wie im Regierungsprogramm vereinbart - für einen massiven Ausbau der Gewaltpräventionsprogramme und für eine Aufstockung der SchulpsychologInnen um 20 Prozent gesorgt hat. ****

Statt eines "'heißen Herbstes' brauchen wir jetzt eine Politik des kühlen Kopfs und des Sachverstands", appelliert Mayer an die FCG-Lehrergewerkschafter, "denn genau dieser Sachverstand ist nun auf dem Weg zu einer gemeinsamen Bildungsreform gefordert: Schließlich hat es sich mittlerweile unter allen verantwortungsbewussten Kräften des Landes herumgesprochen, dass sich Österreich einen Stopp der Bildungsreform nicht leisten kann", so Mayer gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

"Im Übrigen empfehle ich den schwarzen LehrerInnenvertretern die aufmerksame Lektüre der Informationsmaterialien aus dem Bildungsministerium. Dann nämlich wüssten sie, dass Ministerin Schmied - so wie im Regierungsprogramm vereinbart - für einen massiven Ausbau der Programme zur Gewaltprävention gesorgt hat". Mit den großen Anti-Gewalt-Initiativen "Die weiße Feder" und "Faustlos" habe Ministerin Schmied entscheidende Schritte dahingehend gesetzt, dass unsere Kinder in einem gewaltfreien Umfeld die bestmögliche Ausbildung bekommen. Flankiert werde die Fülle an Anti-Gewalt-Maßnahmen außerdem von einer Aufstockung der SchulpsychologInnen um 20 Prozent - für Mayer "ein weiterer zentraler Beitrag zur Bekämpfung von Gewalt und Krisensituation in den Klassenzimmern". (Schluss) mb

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