SP-Pfeffer: Jugendenquete in Hernals hat wichtige Erkenntnisse gebracht

Bezirks-Sozialkommission wird sich mit Details zur Gewaltprävention eingehend beschäftigen.

Wien (OTS/SPW-K) - In Hernals hat am Donnerstag, dem 1. Oktober
eine Enquete zum Thema Gewaltprävention und Konfliktbewältigung unter Jugendlichen stattgefunden. Geladen war eine Reihe hochkarätiger Experten, unter anderem von der Männerberatung, der Pfarrjugend und der Jugendanwaltschaft. Dabei waren auch Vertreterinnen vom Verein "Take Part", der sich mit verschiedenen Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekten beschäftigt, sowie von "Back on stage", einer Initiative des Vereins der Wiener Jugendzentren.

"Das Thema Gewalt wurde unterschiedlich betrachtet: präventiv, lösungsorientiert", zeigt sich Dr. Ilse Pfeffer, Bezirksvorsteherin von Hernals, äußerst zufrieden mit den Verlauf der Enquete, "besonders erfreulich ist, dass auch viele Jugendliche gekommen sind um an der Veranstaltung teilzunehmen." Ein Programmhöhepunkt war die Vorführung eines von Jugendlichen selbst produzierten Films zum Thema "Gewaltprävention und Konfliktlösung". "Der Film ist sehr gut angenommen worden und soll daher in Zukunft auch an Schulen gezeigt werden", sagt Pfeffer.

"Wenn man die Jugendlichen sprechen lässt und ihnen ohne Vorbehalte zuhört, versteht man ihre Anliegen und kann sich in sie hineinfühlen", sagt Pfeffer. "Durch die Aussagen der Jugendlichen und die Gesprächen mit den Expertinnen und Experten haben wir die Erkenntnis gewonnen, dass Bildung am wichtigsten ist. Kinder und Jugendliche mit guter Bildung neigen viel weniger zu Gewalttätigkeit als Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Schichten. Außerdem hat sich gezeigt, dass die Kinder und Jugendlichen eine gezielte Freizeitbetreuung brauchen, weil die Eltern oft gar nicht in der Lage sind, sich mit den Kindern zu beschäftigen - gemeinsam gehts besser", beschreibt Pfeffer.

Aus den Ergebnissen der Enquete werden konkrete Maßnahmen zur Gewaltprävention und Konfliktbewältigung erarbeitet. "Demnächst wird sich die Sozialkommission bei uns im Bezirk mit den Erkenntnissen aus der Enquete auseinandersetzen. So sollen gezielte Vorgangsweisen entwickelt werden, die Gewalt und Konflikten unter Jugendlichen entgegenwirken", sagt Pfeffer.
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