Schatz zu Spindelegger-Vorschlag: Unklar, wer wirklich profitiert

Grüne: Vorhandene Arbeit gerechter unter ArbeitnehmerInnen verteilen

Wien (OTS) - "Der Vorschlag von ÖAAB-Obmann Spindelegger zum Überstundensammeln ist prinzipiell zu begrüßen, aber es bleiben noch viele Fragen offen", erklärt die ArbeitnehmerInnensprecherin der Grünen, Birgit Schatz. "Denn besonders in einer Phase in der Arbeit knapp ist sind Modelle, die Überstunden begünstigen und schmackhaft machen, kritisch zu beurteilen. Wir müssen uns eher bemühen, die vorhandene Arbeit gerechter unter den ArbeitnehmerInnen zu verteilen. Wenn Menschen jetzt individuell anfangen Überstunden zu hamstern, damit sie ein bis zwei Jahre früher in Pension gehen können, bezweifle ich sehr, ob das sinnvoll ist. Letzten Endes kann es auch darauf hinaus laufen, dass Phasen in denen man nicht erwerbstätig ist und etwa Karenzgeld, Arbeitslosengeld oder ähnliche Leistungen erhält, dann quasi selbst aus dem angesparten Überstundenrucksack zu finanzieren sind. Diese Entwicklung fände ich sehr bedenklich", erklärt Schatz.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0006