Großangelegte Operation gegen Schlepperei: Zehn Festnahmen in Österreich

Bundeskriminalamt, Landeskriminalämter und EKO Cobra an Operation beteiligt

Wien (OTS) - Zehn Personen, die im Verdacht stehen, seit Mai 2008 Personen im dreistelligen Bereich aus dem Kosovo und Albanien über Serbien und Ungarn nach Österreich geschleppt zu haben, konnten in einer großangelegten Polizeioperation festgenommen werden. Darunter auch drei der mutmaßlichen Haupttäter. "Es handelt sich bei der Operation EULE um einen der größten Schläge gegen die internationale Schlepperkriminalität der vergangenen Jahre", sagte Oberst Gerald Tatzgern, Leiter des Büros für Schleppereibekämpfung im Bundeskriminalamt.

Die Personen wurden im Kosovo und Albanien angeworben und von dort nach Serbien und Ungarn gebracht. Die illegale Einreise erfolgte teils zu Fuß, teils mit Fahrzeugen. Von Ungarn aus wurden sie in Gruppen (bis zu 20 Personen pro Schleppung) mit Fahrzeugen nach Wien gebracht. Dort wurden sie an die drei mutmaßlichen Haupttäter übergeben. Sie waren für die Übernahme in Österreich und die Weiterschleppung nach Deutschland, Italien, Frankreich, Belgien, der Schweiz und Großbritannien verantwortlich.

Insgesamt wurden bisher im Rahmen der Operation in Niederösterreich, Salzburg und Wien vier Hausdurchsuchungen durchgeführt. Derzeit dauern die Ermittlungen noch an. An der Operation sind das Bundeskriminalamt, die Landeskriminalämter Salzburg, Niederösterreich und Burgenland, das Landespolizeikommando Wien und das Einsatzkommando Cobra beteiligt.

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