ÖAAB-Tamandl: Ausbau der Mitarbeiterbeteiligung bringt Wohlstand für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Zukunftsweisende Themen beim 'Zukunftsforum Soziales'

Wien (ÖAAB Wien) - "Manager sind bereits jetzt in vielen Fällen am Erfolg eines Unternehmens beteiligt, was der Belegschaft oft vorenthalten wird. Daher begrüße ich ausdrücklich, dass Bundesminister und ÖAAB Bundesobmann Dr. Michael Spindelegger den Ausbau der Mitarbeiterbeteiligung im erstmals stattfindenden 'Zukunftsforum Soziales' zum Thema macht", so die Fraktionsobfrau der Wiener ÖAAB-AK Fraktion, Abg. z. NR Gabriele Tamandl.

Unternehmenserfolge stehen und fallen mit der Leistung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Selbst in Krisenzeiten sind die Beschäftigten partnerschaftlich mit ihren Arbeitgeber/innen verbunden. "Damit die Loyalität aber nicht in einer Einbahnstraße mündet, muss das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dementsprechend gewürdigt und belohnt werden", so Tamandl weiter. Leistung muss sich lohnen lautet die Devise und unter diesem Aspekt müssen auch die derzeitigen Regelungen zur Mitarbeiterbeteiligung ausgebaut werden. "Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen künftig vermehrt am wirtschaftlichen Fortschritt und Erfolg der Unternehmen teilhaben. Ein steuerlich begünstigtes Erfolgsgeld soll Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand gewährleisten", so Tamandl.

Konkret soll die derzeitige Steuerfreiheit für den unentgeltlichen Erwerb von Aktien durch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Aktiengesellschaften von derzeit 1.460 auf 5.000 Euro erhöht und die Behaltefrist von fünf auf ein Jahr reduziert werden. Für Beschäftigte in allen anderen Unternehmensformen soll eine steuerliche Begünstigung geschaffen werden, die etwa der Gewinnausschüttung an Gesellschafter von Kapitalgesellschaften gleichkommt, die ja bekanntlich bei 25 % liegt und weitestgehend sozialversicherungsfrei bleiben. Der Arbeitnehmerstatus darf dabei allerdings nicht verlorengehen.

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