BZÖ-LPO Scheuch: Verhalten der SPÖ verschärft Kärntner Wirtschaftskrise

Genossen seit 10 Jahren taten- und visionslos

Klagenfurt (OTS) - In der SPÖ Kärnten rumort es weiter. Täglich liest man von gegenseitigen Schuldvorwürfen und internen Streitigkeiten. Zu den aktuellen Anschuldigungen des St. Veiter SPÖ-Bürgermeister Gerhard Mock, die SPÖ Kärnten würde mithelfen, Kärnten von Bundesseite her auszuhungern, stellte BZÖ-LPO Dipl.-Ing. Uwe Scheuch fest, "dass es gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wichtig wäre, für Kärnten gemeinsam an einen Strang zu ziehen. Wir haben von Rohr und Kaiser seit Monaten mehr Engagement und Einsatz für unsere heimische Wirtschaft eingefordert - leider ohne Erfolg."

Scheuch erinnerte in diesem Zusammenhang an die ausgezeichnete Achse zwischen Kärnten und der Bundesregierung während der orangen Regierungsbeteiligung. "Damals hatte Kärnten mit dem BZÖ eine starke Stimme in Wien, weil wir unsere Kontakte in die Bundesregierung spielen haben lassen, um wichtige Projekte wie zum Beispiel den Koralmtunnel für Kärnten auf Schiene zu bekommen. Im Gegensatz dazu macht die Kärntner SPÖ seit Monaten nicht das Geringste für unser Bundesland. Ganz im Gegenteil, Kärntner Vorhaben werden von Rohr und Co permanent torpediert, verhindert und schlechtgemacht", kritisierte Scheuch das fehlende Engagement der SPÖ.

Es sei beschämend für die Kärntner SPÖ-Spitze, dass sie wegen ihrer Untätigkeit jetzt sogar schon von eigenen Spitzenfunktionären attackiert werde. Mock zum Beispiel attestiert seinen Parteikollegen, Null Kontakt zu den Bundespolitikern zu haben. "Leider ist die SPÖ wegen ihrer derzeitigen internen Krise nicht fähig, ihren Beitrag zur Bewältigung der Wirtschaftskrise zu leisten. Dabei sollte ja Rohr einen ausgezeichneten Draht zu seinem Chef, SPÖ-Kanzler Faymann, haben. Wieso er diese Kontakte nicht nützt, um Projekte und Budgets nach Kärnten zu holen, müssen Sie ihn selbst fragen", erklärte Scheuch auf Journalistenfragen.

Das BZÖ werde sich jedenfalls nicht auf eventuelle Beiträge der SPÖ verlassen, sondern weiterhin in der Regierung seinen eingeschlagenen Weg weitergehen. "Das BZÖ war schon in den letzten 10 Jahren der Motor in der Regierung und wird dies auch weiterhin sein. Dass die SPÖ dabei taten- und visionslos zusieht, war ja auch in der Vergangenheit nicht anders. Faktum ist allerdings, dass die SPÖ damit die aktuell schlechte Kärntner Wirtschaftslage mitzuverantworten hat", meinte Scheuch abschließend.

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