ÖBB - BZÖ-Strutz: Haberzettl muss sofort zurücktreten!

Roter Eisenbahner-Gewerkschaftschef hat Bevölkerung belogen - auch Faymann muss von Krankendatenaufzeichnung gewusst haben

Wien (OTS) - BZÖ-Generalsekretär Dr. Martin Strutz forderte heute den roten ÖBB-Gewerkschaftschef Haberzettl zum Rücktritt auf. "Offenbar hat der rote Gewerkschaftsboss von der illegalen Aufzeichnung der Krankendaten der ÖBB-Mitarbeiter gewusst und die Menschen belogen. Haberzettl, der immer große Töne spuckt und vorgibt sich für die Mitarbeiter einzusetzen, steckt anscheinend selbst voll in diesem Sumpf und soll seinen Hut nehmen", so Strutz.

Im Übrigen sei die ganze Causa aufklärungswürdig, nachdem bekannt wurde, dass vom Vorstand abwärts möglicherweise auch unter Einbindung der Betriebsräte diese Bespitzelung der Mitarbeiter stattgefunden habe. Möglicherweise müsse auch die politische Verantwortung geklärt werden, so Strutz, der diesbezüglich einen parlamentarischen U-Ausschuss in den Raum stellte.

Skandalös sei, dass neben Haberzettl offenbar auch SPÖ-Bundeskanzler Faymann bereits seit dem Mai 2008 über die illegalen Krankendatenaufzeichnungen informiert gewesen sei. "Laut "Format" haben ÖBB-Chef Klugar und Aufsichtsratschef Pöchhacker den damaligen Infrastrukturminister Faymann über die Krankenstands-Bespitzelungen voll informiert. Offenbar wurde mit Duldung der roten Gewerkschaft von Faymann dieser Skandal vor der Nationalratswahl vertuscht und verheimlicht. Dieser rote Bespitzelungsskandal muss jedenfalls lückenlos aufgeklärt und die Schuldigen zur Verantwortung gezogen werden", so Strutz.

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