Mölzer: Fortsetzung der EU-Beitrittsverhandlungen mit Kroatien ist zu begrüßen

Dem mitteleuropäisch geprägten Kroatien dürfen keine Steine mehr in den Weg gelegt werden - Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sind hingegen sofort abzubrechen

Wien (OTS) - Als positiv bezeichnete der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer die heutige Eröffnung von sechs weiteren Verhandlungskapiteln mit Kroatien. "Nachdem Slowenien fast ein Jahr lang die Beitrittsverhandlungen wegen des Streits um die Grenzziehung in der Bucht von Piran blockiert hat, soll nun zügig weiterverhandelt werden, damit Agram so rasch wie möglich der EU betreten kann. Schließlich ist Kroatien nicht nur kulturhistorisch betrachtet ein Teil Mitteleuropas, sondern erfüllt bereits heute die Kriterien für eine EU-Mitgliedschaft. Daher dürfen Kroatien keine weiteren Steine in den Weg gelegt werden", betonte Mölzer.

In diesem Zusammenhang wies der freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, dass Mitgliedstaaten wie die Niederlande Kroatien eine mangelnde Zusammenarbeit mit dem Kriegsverbrechertribunal vorwerfen, aber gleichzeitig über die Zustände in der Türkei, die alles andere als europäisch sind, hinwegsähen. "Laut einer aktuellen Umfrage lehnt es jeder dritte Türkei ab, neben einem Christen zu wohnen und jeder zweite Türke lehnt Nichtmoslems in öffentlichen Ämtern ab. Damit wird erneut deutlich, wie sehr das kleinasiatische Land in den Traditionen und Denkweisen des Morgenlandes verhaftet ist. Der einzig richtige Schluss, der daraus zu ziehen ist, kann nur der sofortige Abbruch der Beitrittsverhandlungen mit Ankara sein", schloss Mölzer.

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