Wöginger: Mit Zeitwertkonto zu mehr Flexibilität für Beschäftigte

Das ÖAAB-Zeitwertkonto steht in Oberösterreich kurz vor dem Praxistest

Wien, 2. Oktober 2009 (ÖVP-PK) Der ÖAAB, und hier vor allem der ÖAAB Oberösterreich, fordert und diskutiert schon lange die Idee des sogenannten Zeitwertkontos. „Arbeitnehmer haben in der Krise Flexibilität im Sinne der Arbeitgeber gezeigt. Nun darf aber diese Flexibilität nicht zur Einbahnstraße werden. Daher begrüße ich den Vorschlag des ÖAAB, das Zeitwertkonto zu forcieren und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern diese Form der flexiblen Arbeitszeitgestaltung zu ermöglichen“, unterstützt der ÖVP-Sozialsprecher Abg.z.NR August Wöginger diese Forderung der ÖVP-Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmervertreter. ****

Es handelt sich dabei um eine neue Form, wie eine
Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer ihre bzw. seine Überstunden verwenden kann und so zu mehr Flexibilität im Arbeitsleben kommt. „Die Beschäftigten müssen sich diese Überstunden nicht mehr ausbezahlen lassen, sondern können sie auf eigenen Wunsch auf einem Zeitwertkonto ansparen. So können sie selbst entscheiden, ob und wann diese ausbezahlt werden, oder ob sie die Überstunden in Form von Auszeit oder früherer Pension in Anspruch nehmen“, erklärt Wöginger die Vorteile.

Dass dieses interessante und zeitgemäße Modell nicht nur Theorie ist, zeigt die GESPAG OÖ (Gesundheits- und Spitals AG), die Anfang 2010 diese Idee in die Praxis umsetzen wird und die Vorarbeiten dazu bereits geleistet hat.

„Um diesem Modell auch österreichweit zum Durchbruch zu verhelfen, werden wir beim von ÖAAB-Bundesobmann Außenminister Spindelegger neu ins Leben gerufenen ‚Zukunftsforum Soziales’ am heutigen Freitag diesen Vorschlag breit diskutieren und mit Nachdruck unterstützen“, so Wöginger abschließend.

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