- 02.10.2009, 09:00:00
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Klimarelevante Förderungen sind billiger als CO2-Zertifikate
Krismer: Rechnungshof drängt auf Senkung des Energieverbrauches
St.Pölten (OTS) - Der Rechnungshof prüfte die klimarelevanten
Maßnahmen der Länder im Bereich Energie. Im Prüfzeitraum von 2002 bis
2006 stieg der Energieverbrauch in Österreich im Durchschnitt um 8,2%
an, wobei Niederösterreich mit 7,8% im Mittelfeld liegt. Die zwei
Extrempunkte sind Wien mit nur 4% auf der einen Seite und Kärnten mit
14% auf der anderen Seite. Aufgrund der großen Unterschiede des
Datenmaterials drängt der Rechnungshof auf einheitliche
Berechnungsverfahren. Jedenfalls kommt der Rechnungshof zum Schluss,
dass die Verwendung öffentlicher Gelder für Förderungen günstiger als
der Kauf von CO2-Zertifikaten ist. 14 Euro kostet die eingesparte
Tonne CO2 bei Förderungen und 21 Euro kostete ein CO2-Zertifikat im
Jahr 2007. "Obwohl Niederösterreich jährlich einen Energiebericht wie
Oberösterreich und Wien legt und auch eine Klimastrategie beschlossen
hat, muss für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich die Reduktion
von CO2-Äquivalenten ernster genommen werden. Autobahnen bauen und
Nebenbahnen einstellen sind nicht mehr klimaverträglich. Jede Tonne
CO2 muss sonst teuer auf dem Markt als Zertifikat gekauft werden ohne
dass damit eine Wertschöpfung verbunden ist", so die
Energiesprecherin Helga Krismer abschließend.
Rückfragehinweis:
Grüner Klub im NÖ Landtag
Mag. Kerstin Schäfer
Mobil: +43/664/8317500
E-Mail: kerstin.schaefer@gruene.at
http://noe.gruene.at
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