Klimarelevante Förderungen sind billiger als CO2-Zertifikate

Krismer: Rechnungshof drängt auf Senkung des Energieverbrauches

St.Pölten (OTS) - Der Rechnungshof prüfte die klimarelevanten Maßnahmen der Länder im Bereich Energie. Im Prüfzeitraum von 2002 bis 2006 stieg der Energieverbrauch in Österreich im Durchschnitt um 8,2% an, wobei Niederösterreich mit 7,8% im Mittelfeld liegt. Die zwei Extrempunkte sind Wien mit nur 4% auf der einen Seite und Kärnten mit 14% auf der anderen Seite. Aufgrund der großen Unterschiede des Datenmaterials drängt der Rechnungshof auf einheitliche Berechnungsverfahren. Jedenfalls kommt der Rechnungshof zum Schluss, dass die Verwendung öffentlicher Gelder für Förderungen günstiger als der Kauf von CO2-Zertifikaten ist. 14 Euro kostet die eingesparte Tonne CO2 bei Förderungen und 21 Euro kostete ein CO2-Zertifikat im Jahr 2007. "Obwohl Niederösterreich jährlich einen Energiebericht wie Oberösterreich und Wien legt und auch eine Klimastrategie beschlossen hat, muss für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich die Reduktion von CO2-Äquivalenten ernster genommen werden. Autobahnen bauen und Nebenbahnen einstellen sind nicht mehr klimaverträglich. Jede Tonne CO2 muss sonst teuer auf dem Markt als Zertifikat gekauft werden ohne dass damit eine Wertschöpfung verbunden ist", so die Energiesprecherin Helga Krismer abschließend.

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