Oberhauser: In Sachen Diabeteserkrankungen darf nicht in Legislaturperioden gedacht werden

Wien (OTS/SK) - Anlässlich Diabeteskonferenz in Wien fand
eine ExpertInnendiskussion zum Thema: "moving forward on women, gender equality and diabetes" im Moya, Museum of Young Art, statt, an der SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser teilnahm und diese eröffnete. "Es ist für mich enorm wichtig das Problem Diabetes anzusprechen, die Menschen dafür zu sensibilisieren und ihnen die Möglichkeit geben gesund zu leben, um Diabetes verhindern zu können. Prävention sollte an erster Stelle stehen", so Sabine Oberhauser einleitend. ****

In Österreich werde in Sachen Prävention sehr viel gemacht. "Bereits in Zeiten der EU-Ratspräsidentschaft haben wir versucht das Thema europaweit anzusprechen." Speziell in Österreich sei der jetzige Gesundheitsminister Stöger die treibende Kraft bei Vorsorgemaßnahmen im Gesundheitswesen. "So ist zum Beispiel wieder ein Frauengesundheitsbericht in Österreich in Arbeit, weiters fördert Gesundheitsminister Stöger die Niederlassung von Frauenärztinnen. Dadurch soll den Frauen die Hemmschwelle genommen werden, sich von einem "Frauenarzt" untersuchen zu lassen. Vorsorgeuntersuchungen sind besonders in der Gynäkologie enorm wichtig", erklärte die SPÖ-Gesundheitssprecherin zu Maßnahmen in der Genderfrage. Auch konzentriere sich unser Sozialversicherungssystem auf Vorsorge und präventive Maßnahmen.
"Prävention spiele auch bei Verhinderung von Diabetes eine wichtige Rolle. So muss besonders in Zeiten der Krise, wo sich die Menschen Sorgen um den Arbeitsplatz machen und der Arbeitsstress überwiegt, die Politik den Menschen die Chance geben - gesund zu leben", so Oberhauser.

Die Vorsorge könne nicht früh genug beginnen. So sei Diabetes in der Schwangerschaft ein hohes Gesundheitsrisiko für Mutter und Kind. Bei Schwangerschaftsdiabetes ist das Risiko für die Kinder an Diabetes zu erkranken vier bis achtmal höher und in Zukunft an Stoffwechselerkrankungen zu leiden acht bis zehnmal höher. Daher muss Prävention für Frauen und Kinder gefördert werden. "Es ist die Aufgabe der Politik, Menschen die Lebensbedingungen zu bieten damit sie die Chance haben gesund zu leben und sich möglichst lange an bester Gesundheit erfreuen zu können. Das sollte das Ziel jeder Gesundheitspolitik sein", erklärte SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser abschließend. (Schluss)

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