Schatz zu Babyschnullern: Produkte müssen vom Markt

Zurückhaltung seitens der Regierung nicht angebracht

Wien (OTS) - "Wenn fünf von zehn Schnuller eine wahrscheinlich gesundheitlich äußerst bedenkliche Substanz enthalten - wie Global 2000 in ihrer aktuellen Studie erhoben hat, herrscht sofortiger Handlungsbedarf. Diese Produkte müssen sofort vom Markt genommen werden. Ich möchte keine irgendwann und irgendwo publizierten Untersuchungsergebnisse des Ministeriums abwarten, denn offenbar werden schon jetzt täglich tausende Babys durch ihre Schnuller geschädigt. Wenn nicht 100%ig auszuschließen ist, dass die Möglichkeit einer Schädigung besteht, dann braucht es eine Sofortmaßnahme", fordert Birgit Schatz, Konsumentenschutzsprecherin der Grünen.

Nach Vorliegen der Testergebnisse und entsprechender Produktsperren sei es weiters notwendig am Markt befindliche Babyprodukte laufend nach Bisphenol-A zu untersuchen. "Hin-und-wieder Stichproben sind zuwenig. Es braucht hier ein lückenloses Netz, um dieser Gefahr Herr zu werden. Die Europäische Union ist außerdem gefordert, für entsprechend gefährliche Substanzen gänzliche Verbote zu erlassen. Schatz dazu: "Jahrelang über Grenzwerte zu streiten, hilft nichts. Weder den Kindern noch den Eltern ist es zumutbar, mit einem derartigen Risiko zu leben."

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