SPÖ-Seiser: Buwog-Affäre wird zum blau-orangen Waterloo

Haider und Pfeifenberger maßgeblich in Buwog-Skandal verstrickt. Hat ehemalige Buberlpartie um Jörg Haider 7000 ESG-Mieter geschädigt?

Klagenfurt (OTS) - "Das aktuelle FORMAT bestätigt mit seiner Berichterstattung zum Buwog-Skandal den Verdacht, dass Haider und Pfeifenberger schon vor der Beschlussfassung über den Verzicht des Vorkaufsrechtes der ESG in der Regierungssitzung vom 15.06.2004 über den Bestbieter Bescheid gewusst haben, obwohl zu diesem Zeitpunkt niemand wissen konnte, dass die Immofinanz den Zuschlag erhalten wird", macht der Klubobmann der SPÖ-Kärnten, LAbg. Herwig Seiser aufmerksam.

Letztlich habe die Kärntner Landesregierung mit seiner Entscheidung, die von Haider und Pfeifenberger maßgeblich gelenkt wurde, dazu beigetragen, dass die Immofinanz den Zuschlag erhält.

"Es liegt daher der Verdacht nahe, dass es vorher Absprachen zwischen Immofinanz und den Verantwortlichen im Land Kärnten gegeben hat", so Seiser.

Das dürfte auch Herr Meischberger in Erfahrung gebracht haben, was ihm seitens der Immofinanz zu einem schnellen Vermögenszuwachs in Höhe von 10 Millionen Euro verholfen habe.

"Dieser Deal hat den 7000 ESG-Mietern beträchtlichen Schaden, in Form einer Mieterhöhung von 100. Euro monatlich, zugefügt", macht Seiser deutlich.

In Wahrheit sei das neben der desaströsen Finanzsituation einer der größten Skandale in Kärnten. "Fest steht, dass die orange Freunderlwirtschaft und die Komplizenschaft der ehemaligen Buberlpartie um Jörg Haider dem Land enormen Schaden zugefügt hat", so Seiser abschließend.

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