Leitner/Ernst: "Wirtschaftspolitische Impulse mit unternehmerischer Kompetenz setzen!"

Wirtschaftspolitiker, VertreterInnen von KMU und Verantwortliche von Leitbetrieben wollen NÖ Wirtschaftskompetenz bündeln

St. Pölten (OTS) - Auf Initiative von Landeshauptmann-Stv. Dr.
Sepp Leitner, des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes NÖ und des Vereins Pro NÖ wurde der Wirtschaftskreis Niederösterreich ins Leben gerufen. Ziele sind die Vernetzung und Bündelung von Wirtschaftskompetenz im größten Bundesland, Sprecher ist PORR-Generaldirektor Ing. Wolfgang Hesoun.

"Uns geht es darum, im Wirtschaftskreis Leute zu versammeln, die entscheiden und bewegen können", erklärt Initiator LHStv. Dr. Sepp Leitner: "Der Wirtschaftskreis NÖ bietet eine wichtige Plattform, um den Informationsfluss von der Wirtschaft zur Politik und umgekehrt zu ermöglichen. Dieser Informationsfluss soll seitens der Politik auch dafür genutzt werden, Vorhaben in einem frühen Stadium mit den Wirtschaftstreibenden zu besprechen, um Maßnahmen optimal auf die Bedürfnisse der Wirtschaft abstimmen zu können."

Die Vernetzung und Bündelung von Wirtschaftskompetenz, der Transfer wirtschaftspolitischer Impulse von Wirtschaftstreibenden zur Politik ist ein wichtiger Aspekt: "UnternehmerInnen sollen die Möglichkeit haben, mit Vorschlägen und Ideen an die Politik heranzutreten und wirtschaftspolitische Impulse zu setzen", erklärt der Vizepräsident des Wirtschaftskreises NÖ, SWV NÖ-Präsident Günter Ernst. Der Fokus soll vorerst auf einige wichtige Punkte gelegt, nach eingehender Bearbeitung Ideen und Vorschläge an die politischen EntscheidungsträgerInnen herantragen werden.

Der "Wirtschaftskreis NÖ"- vereint Entscheidungsträger der Wirtschaftspolitik, Verantwortliche von Leitunternehmen und VertreterInnen kleiner und mittlerer Betriebe. Durch die reichhaltige Erfahrung ihrer Mitglieder ist die ExpertInnenengruppe am Puls der Wirtschaft. "Die SPÖ hat Wirtschaftskompetenz und muss gerade in diesen schwierigen Zeiten nach dem Scheitern des Neo-Liberalismus aktiv mitgestalten", sind sich Leitner, Ernst und Hesoun einig. So sei die Initiative auch ein Zeichen dafür, dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten besonders wichtig ist.

Denn die Wirtschaftskrise in der Realwirtschaft sei noch lange nicht vorbei, betont der Sprecher des Wirtschaftskreises, Hesoun: "Die Unterstützung österreichischer Unternehmen durch die öffentliche Hand in Form von Konjunkturbelebungspaketen soll dazu beitragen, die Arbeitsplätze zu erhalten und das Einkommen der Arbeitnehmer zu sichern. Dadurch wird das private Konsumniveau gehalten und auf diese Weise die volkswirtschaftliche Abwärtsspirale hintangehalten."

Der Wirtschaftskreis NÖ stellt ein nachhaltiges Engagement für die niederösterreichischen Unternehmen und ihre Beschäftigten in den Mittelpunkt ihrer Arbeit: "Besonders die Gemeinden und KMU brauchen Unterstützung", so Leitner und Ernst. Ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der KMU sei auch das von Bundesminister Rudolf Hundstorfer beschlossene Arbeitsmarktpaket gewesen, so Leitner, der die Bedeutung der KMU als Wachstumsmotoren der Wirtschaft hervorhob:
"Ausbildung ist das beste Rezept gegen Arbeitslosigkeit - und die KMU spielen hier eine ganz wesentliche Rolle als Ausbildner und Arbeitgeber. Um diese Entwicklung weiter zu stärken hat Hundstorfer ein langjährige Forderung der Wirtschaft umgesetzt: Seit September übernimmt das AMS für den ersten Angestellten 12 Monate lang die dienstgeberseitigen Sozialversicherungsbeiträge." Denn die Finanzsituation der Gemeinden und KMU ist sehr schlecht, sie sind aber die Hauptarbeitgeber in den ländlichen Regionen und Impulsgeber für die ländliche Entwicklung. "Deswegen brauchen sie ein entsprechendes Lobbying - wir wollen Initiativen in diese Richtung verstärken", so LHStv. Dr. Sepp Leitner und SWVNÖ-Präs. Günter Ernst abschließend.

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