Zukunft des Wiesenthal Instituts: Entscheidung vertagt

Wien (OTS) - Der zurückgetretene Vorstand des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) hat heute mehrheitlich seine Zustimmung zum bisherigen Verhandlungsergebnis mit der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) erklärt.

Da noch kein fertiger Vertragstext über die Nutzung des Archivs der IKG vorliegt, ist diese Zustimmung mit zwei Vorbehalten erfolgt:
erstens, dass noch offene Fragen zu den Nutzungsrechten geklärt werden und zweitens, dass der fertige Vertrag nochmals auf seine Vereinbarkeit mit den Förderverträgen geprüft wird. Das VWI wird zu je einem Drittel aus Fördermitteln des Bundes und der Stadt Wien finanziert.

Wenn es grünes Licht für eine Vertragsunterzeichnung gibt, wird sich der Vorstand des VWI neu konstituieren und IKG-Präsident Dr. Ariel Muzicant in den Vorstand kooptieren. Die heutige Generalversammlung mit der Entscheidung über die Neuwahl des Vorstandes oder die Auflösung des Instituts wurde einstimmig auf November vertagt.

Rückfragen & Kontakt:

Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI)
Univ.-Prof. Dr. Anton Pelinka (Vorsitzender)
E-Mail: Anton.Pelinka@uibk.ac.at, Tel.: +43-1-713 16 40-0

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