SP-Derfler: Flächenwidmung bei Moschee im Sinne aller Beteiligten

Law and Order-Politik widerspricht einem guten Zusammenleben

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Überdachung des Innenhofs des Gebetshauses in der Dresdner Straße ist bedauerlicherweise tatsächlich ohne Baubewilligung errichtet worden. Diese Vorgangsweise ist zwar nicht in Ordnung, kommt aber leider immer wieder vor - und zwar bei Zuwanderern genauso wie bei Einheimischen", stellt Hannes Derfler, Bezirksvorsteher des 20. Bezirks fest, Auch die Folgen sind dann immer dieselben: die Baupolizei bekommt den Auftrag, das Bauwerk wieder zu beseitigen. So war es auch im Fall des Gebetshauses in der Dresdner Straße.

Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, so ein Bauwerk im Nachhinein zu genehmigen. "Da es uns am allerwichtigsten ist, dass alle Anrainerinnen und Anrainer gut miteinander auskommen, haben wir ein so genanntes Vermittlungsverfahren eingeleitet. In Gesprächen hat sich gezeigt, dass die Anwohnerinnen und Anwohner sich durch das Dach nicht gestört fühlen, sondern sogar positiv sehen, weil es Geräusche gut abschirmt", sagt Derfler "Es hatte also niemand Interesse daran, die Überdachung wieder abzureißen, sondern alle Beteiligten waren sogar sehr positiv davon angetan." Mit einer so genannten Widerrufsbewilligung ist daher der Bau nun bewilligt, es fehlt nur noch die Umwidmung der Fläche. "Dass alle Betroffenen zufrieden sind, ist uns in der Brigittenau am allerwichtigsten. Das gute Miteinander durch eine Law and Order-Politik, wie die FPÖ sie propagiert, zu zerstören, ergibt in meinen Augen absolut keinen Sinn und würde das gute Einvernehmen in der Nachbarschaft zerstören", betont Derfler. (Schluss)

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