"Visitenkarte" der Erzdiözese Wien an alle Haushalte

Magazin "Der Sonntag für Alle" wird ab 5. Oktober an 1,5 Millionen Haushalte in Wien und im östlichen Niederösterreich versendet - Kardinal Schönborn: "Die Menschen, die im Bereich der Erzdiözese Wien leben, sollen eine umfassende Information über das Leben der katholischen Kirche bekommen"

Wien, 01.10.2009 (KAP) Ab 5. Oktober wird "Der Sonntag für Alle" -ein Sondermagazin der Wiener Katholikenzeitung "Der Sonntag" - an die Haushalte in Wien und im östlichen Niederösterreich versendet. "Der Sonntag für Alle" - Druckauflage 1,5 Millionen - ist eine "Visitenkarte der katholischen Kirche" an alle Menschen, die im Bereich der Erzdiözese Wien wohnen, so der Pressesprecher der Erzdiözese, Erich Leitenberger: "Die Leute haben ein Recht, zu wissen, was die katholische Kirche tut und wofür sie steht".

Im Gespräch mit "Kathpress" betonte Kardinal Christoph Schönborn:
"Es ist gut, wenn die Menschen, die im Bereich der Erzdiözese Wien leben, eine umfassende Information über das Leben der katholischen Kirche bekommen". Deshalb gehe das Sondermagazin auch an alle, nicht nur an die Katholiken, sondern auch an Andersgläubige oder Personen ohne religiöses Bekenntnis. Der Wiener Erzbischof könnte sich vorstellen, dass es sinnvoll wäre, den "Sonntag für Alle" wenigstens einmal im Jahr als Grundinformation über das Leben der katholischen Kirche an alle Haushalte im Bereich der Erzdiözese Wien zu versenden (eine ähnliche Vorgangsweise hatte es bereits in den frühen achtziger Jahren gegeben). Auch Generalvikar Msgr. Franz Schuster betont die Wichtigkeit der Information an alle Menschen, die im Bereich der Erzdiözese Wien leben: "Wir möchten die Menschen darüber informieren, was Kirche ist, was uns wichtig ist und in wie vielen Bereichen die Kirche für die Menschen da ist".

Mit der Durchführung des Projekts war die diözesane Medienstiftung "St. Paulus" beauftragt, als Projektleiter fungierte Dir. Anton F. Gatnar. Als Produktionsleiter konnte der katholische Journalist Hans Winkler gewonnen werden (früher Leiter der Wiener Redaktion der "Kleinen Zeitung"). "Es hat mich gereizt und interessiert, einmal die Möglichkeit zu haben, die ganze Weite und Breite dessen zu zeigen, was die Kirche in einer großen Diözese und einer großen Stadt wie Wien ist", so Winkler: "Dabei bin ich selbst überrascht worden, und ich nehme an, dass sich auch manche Leser wundern werden, was die Kirche alles für die Menschen tut. Das allermeiste davon kommt auch denen zugute, die ihr nicht angehören". Seine Hoffnung sei natürlich, "dass 'Der Sonntag für Alle' viele Leute neugierig auf die Kirche macht".

In die Gestaltung des Sondermagazins floss nicht nur Winklers jahrzehntelange Erfahrung bei einer der größten Tageszeitungen Österreichs ein, sondern auch seine erst relativ kurze bei "Rochus", dem Pfarrblatt von St. Rochus in Wien-Landstraße ("wahrscheinlich das schönste Pfarrblatt in der Erzdiözese Wien", so Leitenberger). Es sei ihm darum gegangen, mit einem engagierten Team von jüngeren Journalisten - aus den Bereichen "Radio Stephansdom", Website "Stephanscom", Katholikenzeitung "Der Sonntag" - ein Bild der Kirche zu zeichnen, die einerseits die "Wendepunkte des Lebens" begleitet und andererseits eine "Großmacht der Barmherzigkeit" ist, so Winkler im Gespräch mit "Kathpress": "Bei der Arbeit ist uns allen noch einmal stärker bewusst geworden, dass die Kirche für alle Menschen offen ist, dass sie den Grundwasserspiegel der Solidarität und Nächstenliebe hegt und dass sie das 'Fenster zu Gott' offenhält".

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