Wiener FPÖ kritisiert Vorgehensweise bei Karlsplatz-Umgestaltung

Wien (OTS) - Den Umbau der Karlsplatz-Passage und die damit verbundene "Absiedelung" des dortigen Kleinhandels kritisierten die freiheitlichen Gemeinderäte David Lasar und Johann Gudenus im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag. Zum einen könne man nicht verstehen, dass nur noch drei große Ketten (McDonalds, Starbucks und Ströck) in der Passage verbleiben würden. In Zeiten der Wirtschaftskrise sei der Verlust von über 100 Passage-Arbeitsplätzen nicht nachvollziehbar, so Lasar. Zum anderen sei der Umgang mit den Suchtabhängigen am Karlsplatz seitens der Stadt der falsche. Die Umgestaltung der Karlsplatz-Passage in eine hell beleuchtete Kunstmeile würde keine Drogensüchtigen vertreiben. Vielmehr würden Passanten durch das Wegfallen kleiner Geschäfte "Fluchtmöglichkeiten" bei etwaigen Übergriffen verloren gehen.

Einen Widerspruch sieht die FPÖ auch in der geplanten Aufstockung von Sozialarbeitern und der Behauptung, dass die Szene verdrängt werden solle. Vielmehr müsse man einen Großteil des investierten Geldes - dabei handelt es sich um 21 Millionen Euro - in Therapieplätze für Drogenkranke investieren. Das Drogenkonzept der FPÖ sehe höhere Strafen für Delikte, Zwangstherapien mit begleitenden Maßnahmen und die Unterstützung Betroffener beim Wiedereinstieg in Beruf und Alltag vor.

Weitere Informationen: Gemeinderatsklub der FPÖ, Tel.: 4000/81 798, Internet: www.fpoe-wien.at/ (Schluss) kad

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Erwin Kadlik
Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
Telefon: 01 4000-81083
E-Mail: erwin.kadlik@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0018