Brauner: "Mit voller Kraft um jeden Arbeitsplatz kämpfen"

Jugendpaket wirkt: Starker Rückgang bei Zahl der Lehrstellensuchenden

Wien (OTS) - "Wir haben in Wien einen stabilen Arbeitsmarkt, der auch trotz des tiefgreifenden Wirtschaftsabschwungs bislang nicht ins Wanken gekommen ist", erklärt am Donnerstag Wiens Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin Renate Brauner. Mit 15,7 Prozent liegt der Anstieg der Arbeitslosigkeit im September in Wien deutlich unter den Zahlen aller anderen Bundesländer. Der österreichweite Anstieg der Arbeitslosigkeit beträgt 27,9 Prozent. Brauner: "Damit wird deutlich, dass die Gegenmaßnahmen, wie das im Frühjahr geschnürte 700 Millionen Euro Konjunkturpaket, der Stadt greifen. Mit neuen Maßnahmen werden wir weiterhin alles daran setzen, um Beschäftigung und Arbeitsplätze umfassend abzusichern. Wir kämpfen mit aller Kraft um jeden Arbeitsplatz. So setzen wir gemeinsam mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer die Aktion 4000 für Wien um, womit wir in den kommenden beiden Jahren 1.000 Langzeit-Beschäftigungslosen neue Beschäftigungsmöglichkeiten im gemeindenahen und gemeinnützigen Bereich erschließen."

1.000 neue Plätze in den Wiener Lehrwerkstätten

"Besonderes Augenmerk schenken wir vor allem den jungen WienerInnen", betont Renate Brauner, "denn gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, Jugendlichen eine gute Ausbildung zu bieten und ihnen auch zu ermöglichen, versäumte Bildungsabschlüsse nachzuholen. Deshalb haben wir in Wien die neue Maßnahme "Meine Chance" eingeführt, mit der wir jungen Erwachsenen die Gelegenheit geben, Berufsabschlüsse nachzuholen. Darüber hinaus haben wir gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) die Plätze in den Lehrwerkstätten von 3.500 auf 4.500 erhöht, wo Jugendliche eine vollwertige Lehrausbildung absolvieren können. Gemeinsam mit den verschiedenen Angeboten des AMS und des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) steht uns damit in Wien ein gut abgestimmtes Paket an Maßnahmen für Jugendliche zur Verfügung. Dass die Maßnahmen bereits jetzt wirken, beweist die aktuelle Zahl der Lehrstellensuchenden, die sich um knapp 37 Prozent reduziert hat."

Arbeitsmarkt-Instrumente gegen die Krise stehen bereit

Nach übereinstimmender Meinung aller ExpertInnen wird die Situation am Arbeitsmarkt im Herbst und Winter schwieriger. Aufgrund der Initiative der Stadt Wien und des AMS stehen zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten für jene Menschen und Unternehmen bereit, die von der Krise betroffen sind: " Kurzarbeit oder "Bildungskarenz plus" tragen wesentlich dazu bei, Beschäftigungsmöglichkeiten zu erhalten", betont Vizebürgermeisterin Brauner. "Außerdem helfen die Arbeitsstiftungen des waff unmittelbar berührten Menschen bei der beruflichen Neuorientierung und bei der aktiven Arbeitsuche." Brauner machte dabei auch auf die zahlreichen Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote des waff (www.waff.at) und das seit 2008 bestehende Beratungszentrum für Beruf und Weiterbildung im waff aufmerksam. "Mit dieser österreichweit einzigartigen Institution steht den WienerInnen eine Einrichtung zur Verfügung, die ihnen bei ihrer beruflichen Entwicklung gerade jetzt in Krisenzeiten kompetent zur Seite steht", so Brauner abschließend. (Schluss)

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