Innenministerin Fekter tritt für Stärkung der Europol ein

Die europäische Polizeiagentur muss in Zukunft eine noch wichtigere Rolle in der internationalen Kriminalitätsbekämpfung spielen

Wien (OTS) - "Im Kampf gegen die internationale Kriminalität hat Österreich mit Europol einen starken Partner an seiner Seite", betont Innenminister Dr. Maria Fekter anlässlich des informellen Treffens der EU-Innenminister im Europol-Hauptquartier in Den Haag, am 1. Oktober 2009.
In der Bekämpfung von Drogenkriminaliät, Menschenhandel, Terrorismusfinanzierung und Geldfälschung ist Europol als Drehscheibe für den Informationsaustausch und Unterstützung für die Mitgliedstaaten von größter Wichtigkeit. "Diese Rolle muss in Zukunft noch stärker wahrgenommen werden", betont die Ministerin.

Österreich ist bei Europol stark vertreten. Acht österreichische Experten aus den verschiedensten Bereichen der Kriminalitätsbekämpfung sind im Dienste des europäischen Polizeiamtes. Zusätzlich verfügt Österreich über vier Verbindungsbeamte in Den Haag um eine optimalen Informationsaustausch mit Europol zu gewährleisten. "Ich freue mich, dass wir mit unserem Know-How hier einen entscheidenden Beitrag leisten können", so Fekter.

Fekter gratuliert Europol anlässlich des zehnjährigen Bestehens

Die Innenminister treffen sich heute informell anlässlich des zehnten Geburtstages von Europol, um die Weiterentwicklung der Agentur zu besprechen. "Ich gratuliere Europol herzlich zu seinem zehnjährigen Jubiläum. Das europäische Polizeiamt ist die Erfolgsstory unter den EU Agenturen", so die Ministerin.

Fekter setzt sich dafür ein, Europol zu einer noch effizienteren und schlagkräftigen Organisation im Kampf gegen die schwere Kriminalität und den Terrorismus zu machen. "Europol soll einen größeren operativen Nutzen für die Polizeibehörden der Mitgliedstaaten bringen." Die Ministerin will, dass die Verbindungsbeamten der Mitgliedstaaten besser in die Organisation integriert werden und regt einen verstärkten Einsatz von gemeinsamen Ermittlungsteams an.

Neben der Zukunft von Europol ist auch eine verbesserte Zusammenarbeit und Vernetzung unter den EU-Agenturen entscheidend. Die EU soll ein Gesamtkonzept für die weitere Entwicklung der Agenturen im Bereich Justiz und Inneres für die nächsten Jahre formulieren. Neben Europol bestehen die Grenzschutzagentur Frontex, die europäische Polizeiakademie Cepol und die europäische Justizbehörde Eurojust. "Ziel muss hier sein, eine Konzentration auf wenige, aber effiziente Einrichtungen vorzunehmen und klare Abgrenzungen zwischen diesen Einrichtungen festzulegen", betont die Ministerin.

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