Städtebund fördert nachhaltige Mobilität

Bahnhof Dornbirn gewinnt VCÖ-Mobilitätspreis

Wien (OTS) - "Nachhaltige Mobilität ist gerade in Ballungszentren eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Das Spannungsfeld zwischen erhöhter Mobilität und dem gleichzeitigen Anstieg der Belastungen durch Stau, Abgase und Verkehrslärm gilt es in den kommenden Jahren zu lösen. Den Weg in die Arbeit ganz ohne Auto zurückzulegen schaffen nur jene, die auch ein effizientes Verkehrssystem nutzen können. Die nachhaltige Mobilität in Österreichs Städten und Gemeinden ist uns ein großes Anliegen, daher freuen wir uns mit den diesjährigen Preisträgern", erklärt Dr. Thomas Weninger, Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes, anlässlich der Verleihung des VCÖ-Mobilitätspreises.****

Die Auszeichnung, die seit dem Jahr 1992 verliehen wird, prämiert heuer Projekte, die verschiedene Mobilitätsformen effizient miteinander verbinden.

Der diesjährige Gewinner ist der Bahnhof Dornbirn, der aus 209 eingereichten Projekten zum Thema "Multi-modal-mobil" hervor gegangen ist. Das innovative Projekt konnte die Fachjury vor allem durch seine gut durchdachte Umsetzung überzeugen.

Mit dem Ziel, die optimale Verknüpfung verschiedenster Verkehrsmittel und öffentlicher Verkehrssysteme zu erreichen, wurden am Bahnhof Dornbirn mehrere Maßnahmen umgesetzt: das öffentliche Verkehrsangebot wurde zentral gebündelt, ein Fahrradparkhaus errichtet und ein Fahrradverleih zur Verfügung gestellt. Das Projekt, das gemeinsam von der Stadt Dornbirn und den ÖBB eingereicht wurde, repräsentiert zudem eine gewinnbringende Kooperation zwischen einzelnen Projektpartnern.

"Die Stadt Dornbirn setzt seit Jahren auf sanfte Mobilität. Die Auszeichnung des VCÖ für das Projekt "Bahnhof" ist eine Anerkennung dieser Bemühungen und bestätigt mich, diesen Weg konsequent weiter zu verfolgen", sagt Bürgermeister DI Wolfgang Rümmele.

Andere Formen der Mobilität näher bringen

Die Stadt Salzburg wurde ebenfalls ausgezeichnet: Sie begeisterte erfolgreich SeniorInnen, die sich zur Generation der AutofahrerInnen zählen, für andere Formen der Mobilität. Unter dem Motto "Mobil sein - dabei sein" wurden SeniorInnen mögliche Alternativen zum Autofahren näher gebracht. Die Maßnahmen reichten von Informationen über den öffentlichen Verkehr bis zu praktischen Trainings wie Fahrkartenkauf und Tipps zu sicherem Verhalten in Bussen.

"Als Salzburgs Bürgermeister freue ich mich ganz besonders über die Auszeichnung für dieses Kooperationsprojekt von StadtBus und dem Zentrum für Generationen- und Barrierefreiheit ZGB, dessen wichtigster Förderer die Stadt Salzburg ist. Die beiden Partner der Stadt sind ideal aufeinander abgestimmt und können gemeinsam sehr viel bewegen. Das Salzburger Modell ist mittlerweile in Städten im In- und Ausland Vorreiter im Bereich "SeniorInnen im öffentlichen Verkehr". Salzburg ist beim EU-Projekt "aeneas" gemeinsam mit fünf europäischen Partnerstädten dabei, Ideen und Wege zu erarbeiten, dass ältere VerkehrsteilnehmerInnen rechtzeitig auf energieeffiziente Mobilitätsformen umsteigen. Dass die beiden Projektpartner von "Mobil sein - dabei sein" nun den VCÖ-Preis erhalten, ist ein sicheres Zeichen dafür, dass der Salzburger Weg richtig ist. Denn nur, wer mobil ist, kann aktiv und selbstbestimmt am Leben teilnehmen!", freut sich Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden.

Informationen über den Österreichischen Städtebund

Etwa 65 Prozent der Bevölkerung und 71 Prozent der Arbeitsplätze befinden sich in Österreichs Ballungsräumen. Der Österreichische Städtebund ist die kommunale Interessenvertretung von insgesamt 250 Städten und größeren Gemeinden. Der Verein wurde am 24. September 1915 gegründet und hat heute neben Wien und den Landeshauptstädten praktisch alle Gemeinden mit über 10.000 Einwohnern als Mitglied. Die kleinste Mitgliedsgemeinde zählt knapp 1.000 Einwohner.

Die Mitgliedschaft ist freiwillig, der Verein finanziert sich ausschließlich durch die Leistungen seiner Mitgliedsgemeinden. Neben dem Österreichischen Gemeindebund, der die kleineren Gemeinden vertritt, ist der Österreichische Städtebund Gesprächspartner für die Regierung auf Bundes- und Landesebene und ist in der österreichischen Bundesverfassung (Art. 115 Abs. 3) ausdrücklich erwähnt.

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