BO Amann zur Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft: Vertragskündigung der Ärztekammer muss sofort bereinigt werden!

WKÖ mit Präsident Leitl muss für Sicherheit der Versicherten sorgen!

Wien (OTS) - Die einseitige Kündigung des Vertrages mit der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft ist ein gravierender Einschnitt in die medizinische Versorgungssicherheit der Versicherten und darf nicht lapidar abgehandelt werden, so der RfW-Bundesobmann, Ing. Fritz Amann, in einer ersten Reaktion.

Amann dazu: "Nachdem die Verhandler seit mehr als einem Jahr kein Ergebnis erzielt haben, steht Präsident Leitl nun unter Zugzwang und sollte diese wichtige Angelegenheit zur Chefsache erklären. Hunderttausende Versicherte brauchen einen gut funktionierenden Versicherungsschutz, der ihnen beste medizinische Betreuung garantiert, schließlich zahlen sie mit ihren Beiträgen auch dafür!"

Als völlig inakzeptabel bewertet Amann die Handlungsweise der Ärztekammer, die offenbar in der Wirtschaft die Melkuh des Systems sieht. Diese Vorgangsweise geht schon fast in Richtung Nötigung und vergiftet damit das künftige Verhandlungsklima. Mit solchen überzogenen Reaktionen wird es schwer ein für beide Seiten vernünftiges Ergebnis zu erzielen. Trotzdem muss die WKÖ alles daran setzen, um den sich abzeichnenden vertragsfreien Zustand zu verhindern. Darum braucht es Gespräche und keine Trotzreaktionen. Klar muss der Ärzteschaft aber sein, dass Leistungen nur gerecht entlohnt werden können und die Kostenreduktionsargumente der Wirtschaft durchaus gerechtfertigt sind, so Amann.

Er jedenfalls erwarte sich eine Lösung für die Versicherten. Was nicht sein kann ist die Tatsache, dass die Versicherten in Honorarvorlage gehen und dann nur einen Teil der Kosten aufgrund der internen Tarifgestaltung erhalten. Sollte die Ärztekammer weiter auf stur schalten, dann muss man seitens der Versicherungsanstalt zur Knochenarbeit übergehen und Einzelverträge abschließen. Es gibt genug Vertragspartner in der Ärzteschaft, die nicht auf Verhandlungsergebnisse der Ärztekammer angewiesen sind, so der RfW-Bundesobmann, KO Ing. Fritz Amann, abschließend. (Ende)mb

Rückfragen & Kontakt:

Bundespressereferent
Mag.Michael Brduscha
00436643384704
vorarlberg@rfw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0001