ARBÖ: 91 Prozent wollen einheitliche Reihenfolge bei Spritpreisen

Repräsentative Umfrage von OEKONSULT bringt überwältigendes Votum für ARBÖ-Forderung

Wien (OTS) - 91 Prozent der Bevölkerung wollen, dass die Treibstoffpreise vor den Tankstellen immer in derselben Reihenfolge ausgeschildert werden. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von OEKONSULT im Auftrag des ARBÖ hervor. "Das ist ein überwältigendes Votum für eine langjährige Forderung des ARBÖ", so der ARBÖ.

Wären Diesel und Co stets in der gleichen Reihenfolge an den Preistafeln vor den Tankstellen (an den sog. Totems) ausgewiesen, wäre es für die Autofahrer und Autofahrerinnen viel leichter, "ihre" Sorte zu finden und zu vergleichen.. Da die meisten die Treibstoffpreise während des Fahrens vergleichen (44 Prozent!), wäre eine einheitliche Reihenfolge der Treibstoffsorten (Diesel, Eurosuper 95, Normalbenzin, usw.) eine wesentliche Voraussetzung für mehr Wettbewerb.

Alle Versuche, die Mineralölwirtschaft freiwillig zu einem Gleichklang bei den Totems zu bewegen sind gescheitert. Ein entsprechender Gesetzesentwurf des inzwischen abgetretenen Wirtschaftsministers wurde vom jetzigen Wirtschaftsminister nicht mehr aufgegriffen.
Rückenwind bekommt die ARBÖ-Forderung aber nicht nur durch die Umfrage, sondern auch durch das Gutachten der Wettbewerbskommission, die darin ebenfalls einen Beitrag zu mehr Preistransparenz und Wettbewerb sieht.

Bei dieser in ganz Österreich durchgeführten OEKONSULT-Umfrage wurden im Juni/Juli 1.121 Personen befragt (11 Juni bis 11 Juli 2009).

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