Waldhäusl: Therme Linsberg, die nächste ÖVP Pleite "Marke Mörwald" wirft ihre Schatten voraus!

Wirtschaftskompetenz ist bei Prölls Mannen offenbar Mangelware, einmal mehr werden Unsummen von NÖ Steuergeld verbrannt!

St. Pölten (OTS) - "Die ÖVP in Niederösterreich kann von Glück sprechen, dass wir mittlerweile den Euro haben und viele Menschen nicht mehr in Schilling umrechnen! Sonst würde so manchem nämlich der Kragen Platzen wenn sich herausstellt, dass man der Therme Linsberg als Überbrückungshilfe schnell einmal 7 Millionen Schilling, oder eben 500.000Euro als "Überbrückungskredit" zur Verfügung stellt!", bezieht sich Klubobmann Gottfried Waldhäusl auf einen Bericht in der heutigen Ausgabe der Kronenzeitung. Er verweist darauf, dass Experten bereits vor dem Bau der Therme auf das bestehenden Überangebot auf diesem Sektor hingewiesen haben und die damals schon bestehenden Häuser mit massiven Auslastungsproblemen zu kämpfen hatten. "Pröll und seine Mannen sind mit diesem Projekt sehenden Auges gegen die Wand gefahren. Bereits wenige Monate nach der Eröffnung konnte der Betrieb nicht einmal seine Zulieferer pünktlich bezahlen und Überbrückungskredite mussten aufgenommen werden. Nun benötigt man neuerlich Finanzmittel in der Höhe von 2 Millionen Euro, das Land Niederösterreich beteiligt sich großzügig mit 500.000Euro!", erklärt der Klubobmann. "Ich spreche mich natürlich dafür aus, Betriebe, die im Zuge der Wirtschaftskrise in Probleme geraten sind zu unterstützen und Arbeitsplätze zu sichern. Ich frage mich aber ob es sinnvoll ist, einem Betrieb, der 50 Arbeitsplätze streichen möchte und bereits nach einem Jahr pleite ist, mit derart üppigen Steuermitteln Sterbehilfe zu leisten. Wohin das führt haben wir ja bereits im Fall Mörwald erlebt, außer Spesen nichts gewesen!", so Waldhäusl. Viel wichtiger wäre es der Ansicht des Klubobmannes zufolge, die vielen kleinen Gastronomiebetriebe zu fördern, die ebenfalls unter der derzeitigen Wirtschaftslage leiden und vielleicht keine DU-Freunde des Landeshauptmannes sind. Denn gerade diese Betriebe stellen in vielen Gemeinden das letzte Bisschen Infrastruktur dar, von den direkt und indirekt betroffenen Arbeitsplätzen gar nicht zu sprechen. Abschließend kündigt der Klubobmann daher an, dass er eine Anfrage zur Aufklärung dieses Sachverhaltes an die Zuständige Landesrätin Dr. Bohuslav einbringen wird.

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