Kadenbach: Wirtschaftskrise darf kein Argument gegen Klimaschutz sein

Wien (OTS/SK) - "Es muss unser Ziel sein, bei der Konferenz von Kopenhagen das Maximum an verbindlichen Vorgaben für die CO2-Reduktion zu erreichen", so die SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach am Donnerstag. Im Umweltausschuss hat man gestern über die UN-Klimakonferenz beraten. "Europa darf sich in Fragen des Klimaschutzes nicht zurücklehnen. Auch die Wirtschaftkrise darf kein Argument für die EU sein, bei der CO2-Reduktion zurückzurudern", unterstrich Kadenbach.Bereits im Stern-Report wurde festgehalten, dass es essentiell ist, in den nächsten 10 Jahren zu handeln und drastische CO2-Einsparungen vorzunehmen. Gelinge dies nicht, würden die Kosten für den Klimaschutz um ein Vielfaches steigen und wären kaum mehr bewältigbar.****

"Wir tragen die Verantwortung für die kommenden Generationen, die EU ist deshalb gefordert, bei der UN-Klimakonferenz ihre Vorreiterrolle wahrzunehmen", unterstrich Kadenbach. "Denn wenn wir jetzt nicht handeln, wenn wir jetzt zögerlich agieren, haben wir für viele Jahre die Chance verspielt, das Klima nachhaltig zu verbessern", bemerkte die EU-Abgeordnete abschließend. (Schluss) mx/mp

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