Gaskunden sparen bei Energiepreis-Vergleich mehr als 60 Euro: E-Control: Energie Steiermark hat günstigsten Gaspreis in Österreich

Graz (OTS) -

  • Aber: Erdgas-Absatz bricht 2009 durch Wirtschaftskrise und Rückgang bei privaten Neu-Anschlüssen um fast 20 Prozent ein!
  • Keine Rücknahme bei Versorgungssicherheit: Bau der "Südschiene" wird fortgesetzt: 90 Mio. Euro Baustelle zwischen Semmering und Bruck
  • Größtes Leitungsprojekt seit Beginn der steirischen Gasversorgung

Die Energie Steiermark hat österreichweit den billigsten Gaspreis. Das stellt die Regulierungsbehörde E-Control in ihrer aktuellen Erhebung fest. "Die Einsparung gegenüber dem teuersten Anbieter liegt für private Haushalte bei über 13 Prozent", so Vorstandssprecher Dr. Oswin Kois. "Die 38.000 steirischen Kunden sparen sich durch unsere günstige Wettbewerbs-Position im Jahr mehr als 60 Euro an Energiekosten". Auf diesen Vergleich will der Vorstand jetzt auch außerhalb der steirischen Landesgrenzen deutlich aufmerksam machen.

Trotz der attraktiven Gaspreise bricht der Absatz des Tochterunternehmens Gas-Wärme jedoch 2009 um nahezu 20 Prozent ein. Die Ursachen dafür: Massive Probleme in der Schwerindustrie durch die Wirtschaftskrise und ein deutlicher Rückgang bei den Neu-Anschlüssen von Privat-Kunden. "Obwohl vom russischen Liefer-Boykott Anfang des Jahres kein einziger Privatkunde direkt betroffen war, spüren wir gegenüber Erdgas seither eine gewisse Reserviertheit", so Kois. "Hier rasch Vertrauen wieder aufzubauen, die ökologischen und finanziellen Vorteile dieser Energieform klarzumachen ist daher unser Ziel". Dies stehe in keinem Widerspruch zur generellen Neuorientierung des Unternehmens in Richtung Erneuerbarer Energie.

Auch wenn die Absatzrückgänge massive Konsequenzen für das Ergebnis des Unternehmens haben, bleibt die Energie Steiermark in Sachen Netzausbau bei ihren Plänen: "Die Bauarbeiten an der Hochdruckleitung 'Südschiene' zwischen Semmering und Bruck laufen", so Kois, "bis Ende des Jahres sind 65 Kilometer Rohrleitung unter der Erde." Investiert werden in einem ersten Abschnitt rund 90 Millionen Euro, mehr als 50 Prozent der Wertschöpfung geht an heimische Unternehmen. Die Kooperation mit den 450 Anrainern verläuft überaus positiv. "Diese Investition ist für das Wachstum der obersteirischen Industrie in den kommenden Jahren überlebensnotwendig und sichert während der Bauphase bis Ende 2010 mehr als 600 Arbeitsplätze".

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