• 25.09.2009, 18:52:08
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Vilimsky zeigt sich erschüttert über handstreichartige Demontage Unterbergers - Typische Faymann-Ostermayer-Handschrift!

Wien (OTS) - Erschüttert über die handstreichartige Demontage von
Andreas Unterberger als Chefredakteur der Wiener Zeitung zeigte sich
FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky in einer ersten Reaktion. Ein
Grandseigneur des heimischen Journalismus werde trotz aufrechtem
Vertrag einfach vor die Türe gesetzt. Das trage eindeutig die
Handschrift von Bundeskanzler Faymann und seinem Intimus
Ostermayer.***

Die beiden würden die Republik mit der quasi absolutistisch geführten
Gemeinde Wien und die österreichische Medienlandschaft mit der MA53,
dem weisungsabhängigen Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien
verwechseln. In einer entwickelten Demokratie und freien
Medienlandschaft sollte es eigentlich unmöglich sein, einen
kritischen Geist des Journalismus und Verfechter des freien Wortes
aus offensichtlich rein parteipolitischer Motivation einfach zu
entfernen. Der Gipfel besteht jedoch darin, dass Unterberger nicht
einmal Bescheid wusste und offenbar seine Ablöse selbst aus der APA
erfahren musste. Eine derartige Umgangsweise mit Menschen ist einfach
letztklassig, so Vilimsky in Richtung Faymann und Ostermayer.

Vilimsky erinnerte daran, dass die SPÖ schon im Jahr 2007 Unterberger
im Visier hatte, jedoch an seiner Ablöse scheiterte. Jetzt sieht es
so aus, als hätten das machtrauschige Duo Faymann/Ostermayer
erfolgreich eine Säule des österreichischen Journalismus beseitigt.
Wenn in dieser Republik vor jemand eindringlich gewarnt werden müsse,
dann vor Faymann, Ostermayer und Co, so Vilimsky.

Rückfragehinweis:
FPÖ

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