BZÖ-Wahlabschluss: Bucher, Haubner: Oberösterreich braucht Kontrolle!

BZÖ-Widmann: "Piroschka-Pühringer" für Konto-Affäre voll verantwortlich

Linz (OTS) - BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher und BZÖ-Spitzenkandidatin NAbg. Uschi Haubner zeigten sich heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz in Linz sehr zuversichtlich für den Einzug des BZÖ in den oberösterreichischen Landtag. "Die Stimmung für das BZÖ und Uschi Haubner in Oberösterreich ist ausgezeichnet. Ich erwarte mir ein gutes Ergebnis. Es wäre ein großer Erfolg, wenn das BZÖ in den Landtag einzieht", so Bucher, der Uschi Haubner für ihren enormen Einsatz in dieser Wahlbewegung dankte.

Bucher attackierte ÖVP-Landesfinanzreferent Pühringer angesichts der Kontoaffäre massiv: "Oberösterreich ist Pühringer. Wie die ÖVP diesen Slogan versteht, zeigt sich deutlich angesichts der 140 Millionen, die unter Pühringer einer dubiosen ungarischen Firma quasi in den Rachen geschoben wurden. Das Steuergeld gehört den Menschen und dem Land. Es ist unglaublich, dass so verantwortungslos mit hunderten Millionen Euro spekuliert wurde. Dieser Buchungsskandal zeigt deutlich, dass es das BZÖ als Kontrollkraft im Landtag braucht".

Der BZÖ-Chef zeigte sich empört über die Vernaderungskampagne gegen die Familie Haider wenige Tage vor der Wahl. "Wir werden für Aufklärung sorgen, warum die vertraulichen Haider-Akten von politischer Seite gezielt an die Medien getragen wurden, um dem BZÖ massiv zu schaden. Das BZÖ stellt sich schützend vor die Familie Haider", betonte Bucher.

Spitzenkandidatin Uschi Haubner nannte "fünf gute Gründe", warum man das BZÖ am kommenden Sonntag wählen soll. "Wir wollen mehr für die Familien und die Generationen tun, mehr Sicherheit für die Bevölkerung und eine bessere Integration von Ausländern, eine Entlastung der Bürger sowie eine bessere Kontrolle und mehr Demokratie. Außerdem sind dringende Reformen in der Verwaltung und eine Verringerung der Zahl der Landtagsabgeordneten und Regierungsmitglieder notwendig."

Auch Haubner zeigte sich erschüttert über die Veröffentlichung der Akten über den Unfalltod ihres Bruders Jörg Haider. "Jeder Bürger hat ein Recht auf Privatsphäre, auch die Familie Haider. Wir wollen wissen, wie die Akten in den U-Ausschuss gekommen sind und wer sie an die Medien weitergegeben hat. Das BZÖ wird dafür kämpfen, dass solche Dinge nicht mehr vorkommen." Es sei ein Skandal, dass eine politische Partei wenige Tage vor der Wahl über ein BZÖ-feindliches Wochenmagazin, versuche, den Einzug des BZÖ in den oberösterreichischen Landtag zu verhindern. Die BZÖ-Spitzenkandidatin bekräftigte, warum es so wichtig ist, dass das BZÖ am Sonntag in den Landtag einzieht. "Das BZÖ wird die einzige Opposition und Kontrolle im Landtag sein, da alle anderen Parteien in die Regierung einziehen wollen. Ohne das BZÖ gibt es keine Kontrolle der Regierenden im Landtag. Es ist wichtig, dass die ÖVP nicht allmächtig wird. Das BZÖ mit Uschi Haubner garantiert, dass den Menschen im Land zugehört wird und mit sozialem Gespür, Herz und Verstand gearbeitet wird", so Haubner.

BZÖ-Wahlkampfleiter NAbg. Mag. Rainer Widmann vermutete bei der Pressekonferenz, dass die ÖVP die pietätlose Veröffentlichung der Haider-Akten betrieben habe und nannte auch den Grund dafür. "Die Pühringer-ÖVP steht kurz vor der absoluten Mehrheit und das BZÖ ist die einzige politische Kraft, die diese Alleinherrschaft verhindern kann. Daher hege ich den Verdacht, dass die Veröffentlichung in Zusammenhang mit der ÖVP steht." Das BZÖ werde hier jedenfalls mit aller Kraft für eine lückenlose Aufklärung kämpfen. Widmann kritisierte auch massiv die Haltung von Landesfinanzreferent Pühringer in der dubiosen Kontoaffäre. "Wenn Piroschka-Pühringer behauptet, nichts gewusst zu haben, dann frage ich mich, was das für ein Finanzverantwortlicher ist, der nicht einmal weiß, was mit 140 Millionen seiner Gelder passiert", so Widmann.

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