Kickl: SPÖ-Hundstorfers Reaktion auf ÖGB-Pensionsentscheidung ist Bankrotterklärung

Kleine Gewerkschaftsmitglieder müssen nun neuerlich für "wohlerworbene Rechte" der ÖGB-Funktionärskaste zahlen

Wien (OTS) - "Nur mehr wundern kann man sich über die Aussagen des SPÖ-Sozialministers und früheren ÖGB-Präsidenten zu diesen Vorgängen", erklärte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl anlässlich des aktuellen OGH-Urteils, das die Streichung von ÖGB-Zusatzpensionen als nicht rechtens erklärt hatte. Anscheinend sei im Österreichischen Gewerkschaftsbund die Heuschreckenmentalität bereits gang und gäbe, denn anders könne man sich das Pochen von ÖGB-Pensionisten auf interne Zusatzpensionen nicht erklären. Für Hundstorfer sei dies aber offensichtlich völlig in Ordnung, wenn er davon spreche, dass diese Funktionäre den ÖGB "gerettet" hätten.

"Ein solches Verhalten von Hundstorfer in diesem Fall kommt eigentlich einer Bankrotterklärung der Sozialdemokratie gleich", so Kickl weiter. Nachdem nun bereits die kleinen Bankkunden im Rahmen der Finanzkrise für die Fehler der Banken zahlen mussten, spiele nun auch der ÖGB dieses Spiel offenbar auf seinem ureigensten Feld weiter. Die Kleinen würden nun für die Fehler der Multifunktionäre in Sachen BAWAG- und ÖGB-Pleite zur Kasse gebeten. Und wie schon in seiner Rolle als Konsumentenschutzminister bei überhöhten Bankgebühren versage Hundstorfer nun auch dabei, sich endlich einmal für die kleinen Gewerkschaftsmitglieder einzusetzen und diese skandalösen Vorgänge scharf zu kritisieren. "Damit gibt es ein weiteres Mosaiksteinchen im derzeitigen Sittenbild der österreichischen Sozialdemokratie", schloss Kickl.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0013