- 25.09.2009, 11:57:33
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ARA Tarife bleiben für 2010 stabil
Wien (OTS) - Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) hält ihre
Tarife für das Jahr 2010 auf dem bisherigen Niveau stabil. Obwohl der
Einbruch auf den Altstoffmärkten weiterhin spürbar ist, macht sich
eine gewisse Stabilisierung bemerkbar. Die dadurch verbesserte
Ertragssituation für die gesammelten Altstoffe sowie das weiterhin
konsequent geführte Sparprogramm der ARA - auf Jahresbasis werden
intern und extern rund 8 Mio. Euro eingespart - ermöglicht, die
Lizenztarife für die Entpflichtung von Verpackungsabfällen in beinahe
sämtlichen Tarifgruppen unverän-dert zu belassen. Ein Blick auf das
ARA Tarifblatt offenbart sogar eine positive Überraschung. Denn die
ARA konnte den Tarif für die Lizenzierung von Holzverpackungen um 22
% auf 0,014 Euro/kg senken.
Werner Knausz, Vorstand der ARA, dazu: "Es gehört zu unseren
Unternehmensgrundsätzen, nachhaltig möglichst niedrige Lizenztarife
sicherzustellen. Die Wirtschaftskrise hat uns diese Aufgabe nicht
leicht gemacht. Bekanntlich sind die Altstoffpreise im vierten
Quartal 2008 massiv gesunken. Es freut mich daher, dass es uns trotz
dieser schwierigen Rahmenbedingungen gelungen ist, die seit Mitte
2009 geltenden Tarife auch für 2010 beibehalten zu können."
Sammelmoral trotz Wirtschaftskrise ungebrochen
Auch auf Konsumentenseite gibt es Positives zu berichten. Denn
selbst im Krisenjahr 2009 halten die Österreicherinnen und
Österreicher die getrennte Sammlung von Verpackungen auf hohem
Niveau. So wurden im Haushaltsbereich von Jänner bis Juni 2009
insgesamt rd. 66.500 Tonnen an Leichtverpackungen (v. a. aus
Kunststoff) gesammelt. Das entspricht sogar einem Plus von 1,9 %
gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bei der Metallverpackungssammlung
verzeichnete die ARA mit rd. 15.900 Tonnen bzw. -0,5 % annähernd eine
Fortführung der Topergebnisse aus dem Vorjahr. Lediglich im
Papierbereich zeigte die Wirtschaftskrise Auswirkungen auf die
Sammelmengen. Mit rd. 288.800 Tonnen getrennt gesammelten Altpapiers
in der Haushaltssammlung (Papierverpackungen und Drucksorten) war ein
merkbarer Rückgang um -5% gegenüber dem 1. Halbjahr 2008
festzustellen.
Dazu ARA Vorstand Dr. Christoph Scharff: "Die Sammelbereitschaft
der Konsumentinnen und Konsumenten ist ungebrochen und lässt sich bis
dato auch von der Wirtschaftskrise nicht beeindrucken. Denn der
Rückgang der Sammelmenge im Papierbereich liegt nach unseren Analysen
woanders, nämlich weniger in einem verringerten Gesamtaufkommen an
Papierverpackungen als bei den Drucksorten. Hier sind die
Auswirkungen des Konjunkturrückgangs spürbar."
Fotos und Grafiken zum honorarfreien Abdruck finden Sie unter:
www.ara.at
Rückfragehinweis:
Christian Mayer, Leiter Kommunikation
Altstoff Recycling Austria AG
Tel.: 01/599 97-320
mailto:christian.mayer@ara.at
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