FP-Schock: Mehr Kontrolle bei Tbc - Neuerkrankungen müssen bestmöglich verhindert werden

Wien, 25.09.2009 (fpd) - Vor dem Hintergrund der heute
kolportierten Meldungen über einen Fall von infektiöser, offener Tuberkulose in Wien fordert die FPÖ-Wien einmal mehr strengere Überprüfungen in diesem Bereich. Effiziente Maßnahmen zur Kontrolle und Anhaltung von Erkrankten müssen oberste Priorität haben. Besonderes Augenmerk muss dabei vor allem auf straffällig gewordenen Asylwerber und Schubhäftlinge gelegt werden. Schubhäftlinge mit TBC gelten als "nicht haftfähig" und werden daher nicht im Rahmen der Schubhaft sondern in öffentlichen Spitälern behandelt. Diese schwerkranken Personen brechen meist nach kurzer Zeit die Behandlung in den Spitälern ab, verlassen unbemerkt das Spital und tauchen unter, so der Klubobmann der Wiener FPÖ, LAbg. DDr. Eduard Schock.

Den Beamten der Exekutive müssen bessere Schutzmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden. Immer häufiger werden diese nämlich beim Aufgreifen illegal aufhältiger Personen mit TBC konfrontiert. Derzeit sind die Beamten aber auf sich selbst gestellt - weil die Bundespolizeidirektion-Wien in dieser Frage säumig ist. Auch im Bereich der Gastronomie und dem Lebensmittelhandel sind strengere Überprüfungen gefordert. Mangelnde oder gar nicht vorhandene Gesundheitskontrollen führen dazu, dass die Tbc-Gefahr heute größer ist denn je, warnt Schock.

Fakt ist jedenfalls, dass wir seit 2003 mit einem Anstieg multiresistenter Tuberkulose konfrontiert sind und dies nicht länger ignoriert werden darf. Die SPÖ in Wien versucht seit Jahren durch Schönfärberei dieses Problem herunterzuspielen und handelt damit -der Bevölkerung gegenüber - mehr als unverantwortlich.
Die FPÖ fordert daher weiterhin effiziente Maßnahmen zur Kontrolle und Anhaltung der Erkrankten sowie die Einführung von regelmäßigen, am besten halbjährlichen Gesundheitskontrollen etwa im Bereich der Gastronomie und Lebensmittelhandel, in denen unter anderem auch nach TBC untersucht werden muss, so Schock abschließend. (Schluss)paw

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