- 25.09.2009, 11:43:30
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Rotes Kreuz: Integration
Entlastung des Sozialsystems =
Wien (Rotes Kreuz) - "Jeder, der eine Familie hat, weiß, was es
bedeutet, von seinen Angehörigen getrennt zu sein", sagt Wolfgang
Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. "Dieses
Schicksal trifft Flüchtlinge besonders oft und besonders hart. Die
Aufgabe einer humanitären Organisation ist es, dieses Leid zu
mindern."
Das Rote Kreuz startete in enger Zusammenarbeit mit der Diakonie im
Jahr 2006 das Projekt "Kompetenzzentrum Familienzusammenführung /
Elongo", um Familien anerkannter Flüchtlinge wiederzuvereinigen.
Anders als in den Jahren zuvor, hält das Innenministerium dieses
Projekt jetzt nicht mehr für förderungswürdig.
"Seit 2006 konnten wir insgesamt 650 Menschen beraten und 223
Familien zusammenführen", schildert Kopetzky. "Mit begrenzten Mitteln
ist jedoch auch nur begrenzte Hilfe möglich. Da die
Familienzusammenführung für die Integration anerkannter Flüchtlinge
entscheidend ist, versuchen wir, die Angebote so weit wie möglich
aufrecht zu erhalten."
Eine wichtige Komponente des Projektes stellt die
Integrationsbegleitung dar. Neben sozialer Beratung, begleiteten
geschulte Mitarbeiter von Rotem Kreuz und Diakonie die Flüchtlinge
bei Behördengängen, unterstützten sie beim Deutschlernen und brachten
ihnen die österreichische Kultur näher. "Diese nachhaltigen
Integrationsangebote bedeuten eine langfristige Entlastung unseres
Sozialsystems", so Kopetzky.
Rückfragehinweis:
Mag. Andrea Winter Österreichisches Rotes Kreuz Presse- und Medienservice Tel.: +43 1 589 00-153 Mobil: +43 664 823 48 54 mailto:[email protected] http://www.roteskreuz.at
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