VP-Feldmann ad Equal Pay Day: Einkommensanwalt für Frauen

Wien (VP-Klub) - "Österreich liegt innerhalb der EU bei der Einkommenskluft zwischen Männern und Frauen auf dem zweitletzten Platz vor Estland. Begründungen, wie hohe Frauenteilzeitbeschäftigungsquote, Berufstätigkeit von Frauen in Branchen mit niedrigem Einkommensniveau und ähnliches lassen jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass es einen faktischen Einkommensunterschied aufgrund des Geschlechtes gibt. Notwendig ist daher ein Einkommensanwalt, der als beratendes und berichtendes Organ an das Parlament und die Landtage der einzelnen Bundesländer angegliedert werden sollte, um diesen Missstand zu beseitigen. Ähnlich wie die Volksanwaltschaft sollte einmal jährlich ein Bericht vorgelegt werden", so die Frauensprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Barbara Feldmann, anlässlich des "Equal Pay Day" am kommenden Sonntag.

Die Aufgaben des Einkommensanwalts sollten umfassen:

• Als bürgernahe Institution für gerechtes Einkommen von Mann und Frau, zum Schließen der Einkommensschere sorgen

• Als beratendes unabhängiges Organ für Fairness im Bereich der Entlohnung tätig sein

• Beratung und Unterstützung für Gehaltsverhandlungen

• Sachverhalte und Standpunkte klären, Beschwerden über Einkommensunterschiede prüfen und als Mittler auftreten

• Bei Missstandsfeststellung Empfehlungen an Landtag/ das Unternehmen

"Es kann nicht hingenommen werden, dass Frauen 96 Tage im Jahr gratis arbeiten. Wien sollte einen Einkommensanwalt installieren, damit könnte die Stadt eine Vorreiterrolle übernehmen. Vom Ziel, zur frauenfreundlichsten Stadt Europas zu werden, ist man derzeit nämlich weiter entfernt denn je", so Feldmann abschließend, die die Stadt Wien auffordert, hier tätig zu werden.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001