SP-Krotsch: Frauenförderung in Wien Vorbild für Österreich!

Wien (SPW) - "Wien ist bei der Reduktion von Einkommensdifferenzen ein Vorbild für Österreich! Die Einkommensschere ist im Vergleich zum Rest Österreichs am geringsten und die Stadt setzt vielseitige Maßnahmen, um berufstätige Frauen zu unterstützen", stellte die Frauensekretärin der Wiener SPÖ, LAbg. Nicole Krotsch am Freitag in Replik auf Aussagen der Wiener Grünen Frauensprecherin Monika Vana fest.****

Mit dem Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds biete die Stadt vielseitige und speziell auf Frauen zugeschnittene Hilfe an, um beispielsweise nach der Karenz rasch wieder in den Beruf einsteigen zu können. Genauso wichtig sei auch die frühe Förderung von jungen Mädchen, um sie bei der Berufsfindung zu unterstützen: "Hierbei wird versucht, Mädchen für eher 'untypische' Berufe zu gewinnen und sie für Technik und Forschung zu begeistern", so Krotsch. So werde durch Projekte wie beispielsweise "Roberta" oder den Wiener Töchtertag versucht Interesse für Technik, Naturwissenschaften und Informatik zu wecken.

Außerdem sei aktive Frauenförderung in der Stadt selbst ein zentraler Bestandteil der Personalpolitik: "Aufgrund der Einführung der Frauenquote hat der Anteil der Frauen in Führungspositionen in kurzer Zeit enorm zugenommen. Waren es 1996 noch 5 Prozent, so ist der Frauenanteil in Führungspositionen 2008 auf 26 Prozent angestiegen." Hiermit fungiere die Stadtverwaltung als größte Arbeitgeberin Wiens als Vorbild für die Wirtschaft. Weiters soll in Wien künftig die öffentliche Auftragsvergabe an frauenfördernde Maßnahmen gekoppelt werden, womit ein weiterer innovativer Schritt zur Gleichstellung umgesetzt werde. Fest stehe zudem, dass durch die Einführung des beitragsfreien städtischen Kindergartens Wien einmal mehr eine Vorreiterrolle einnehme: "Dadurch wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter erleichtert und längeren Berufsunterbrechungen durch Kinderbetreuung entgegen gewirkt", betonte Krotsch. Diese Maßnahmen beweisen, dass in Wien aktive Politik im Sinne der Frauen betrieben werde, die die Schließung der Einkommensschere auf mehreren Ebenen forciere und vorantreibe.

"Natürlich gibt es noch viel für die Frauen zu tun, aber jede neue Maßnahmen bloß schlecht zu reden, hilft keiner einzigen Frau! Entscheidend muss es sein, miteinander statt gegeneinander zu arbeiten und gemeinsam mit vollem Engagement für mehr Chancengleichheit zu kämpfen", schloss die Frauensekretärin. (Schluss) nk

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