BZÖ-Schenk: Gewalt an Frauen ist keine Privatangelegenheit

Wien (OTS) - "Gewalt an Frauen ist keine Privatangelegenheit, wir müssen die Gewalt aus den häuslichen vier Wänden herausholen und sichtbar machen", erklärte BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk angesichts der Women Against Violence Europe-Konferenz. Schenk verlangt einen Ausbau des Gewaltschutzes, mehr Beratungsstellen und genug Budgetmittel für Selbstverteidigungskurse.

"Heinisch-Hosek sollte mit Fekter zusammenarbeiten, um für Frauen vermehrt und flächendeckend Selbstverteidigungskurse anbieten zu können", fordert Schenk. Meist werden diese Crashkurse von der Polizei kostenlos durchgeführt. Schenk: "Ziel sollte es sein, Frauen psychisch und physisch zu stärken und ihr Selbstbewusstsein aufzubauen!"

Bei den Budgetverhandlungen sei noch großartig angekündigt worden, den Gewaltschutz und die Beratungsstellen ausbauen zu wollen. Das Budget etwa für den kriminalpolizeilichen Beratungsdienst und für Opferschutzeinrichtungen sei aber um 11 Prozent gesunken. "Außer zu jammern und die Gewalt zu verdammen passiert in dieser Regierung nichts", kritisierte Schenk. Dabei sei aber der Zulauf zu Frauenhäusern im ersten Halbjahr 2009 über 10 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gestiegen.

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