• 25.09.2009, 11:18:23
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BZÖ-Schenk: Gewalt an Frauen ist keine Privatangelegenheit

Wien (OTS) - "Gewalt an Frauen ist keine Privatangelegenheit, wir
müssen die Gewalt aus den häuslichen vier Wänden herausholen und
sichtbar machen", erklärte BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk
angesichts der Women Against Violence Europe-Konferenz. Schenk
verlangt einen Ausbau des Gewaltschutzes, mehr Beratungsstellen und
genug Budgetmittel für Selbstverteidigungskurse.

"Heinisch-Hosek sollte mit Fekter zusammenarbeiten, um für Frauen
vermehrt und flächendeckend Selbstverteidigungskurse anbieten zu
können", fordert Schenk. Meist werden diese Crashkurse von der
Polizei kostenlos durchgeführt. Schenk: "Ziel sollte es sein, Frauen
psychisch und physisch zu stärken und ihr Selbstbewusstsein
aufzubauen!"

Bei den Budgetverhandlungen sei noch großartig angekündigt worden,
den Gewaltschutz und die Beratungsstellen ausbauen zu wollen. Das
Budget etwa für den kriminalpolizeilichen Beratungsdienst und für
Opferschutzeinrichtungen sei aber um 11 Prozent gesunken. "Außer zu
jammern und die Gewalt zu verdammen passiert in dieser Regierung
nichts", kritisierte Schenk. Dabei sei aber der Zulauf zu
Frauenhäusern im ersten Halbjahr 2009 über 10 Prozent gegenüber dem
Vergleichszeitraum des Vorjahres gestiegen.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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