Equal Pay Day - Frauenberger : "Einkommenstransparenz jetzt"

In Vorarlberg arbeiten Frauen schon seit 1. September gratis, in Wien erst ab 5. Oktober

Wien (OTS) - Anlässlich des Equal Pay Day am kommenden Sonntag fordert die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger einmal mehr die Schließung der Einkommensschere. Frauenberger wörtlich: "Frauen im Erwerbsleben zu stärken, alle Benachteiligungen auszuräumen und endlich die Einkommensschere zu beseitigen, ist das Gebot der Stunde. Statistisch gesehen arbeiten Frauen ab kommenden Sonntag im Bundesschnitt gratis. Das ist ein unhaltbarer Zustand. An der gesetzlichen Verankerung der Einkommenstransparenz führt daher kein Weg vorbei. Die Unternehmen müssen hier in die Pflicht genommen werden, denn nur so wird Einkommens-, und Verteilungsgerechtigkeit real umsetzbar. Jedenfalls wäre das ein Meilenstein im Kampf um Gleichstellung und Gleichberechtigung und Wien wird die Frauenministerin hier voll unterstützen."****

Wien auf dem richtigen Weg

Die Wiener Frauenstadträtin betonte, dass Wien konsequent seinen Beitrag zur Beseitigung der Einkommensschere leiste. Die zahlreichen proaktiven Wiener Maßnahmen im Bereich der Frauen - und Arbeitsmarktpolitik wie die Offensive zur betrieblichen Frauenförderung oder die Spezialprogramme des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) zeigen auch Wirkung. So ist die Einkommensschere in Wien im Vergleich zum Bundesschnitt um einiges geringer. Während die Schere bei ganzjährig vollzeitbeschäftigten ArbeitnehmerInnen in Wien 23,9 Prozent beträgt, liegt sie österreichweit bei 26,2 Prozent. Schlusslicht ist Vorarlberg mit 33,4 Prozent. "Deshalb arbeiten Frauen in Vorarlberg schon seit 1.September gratis, in Wien erst ab 5. Oktober", so Frauenberger.

Die Wiener Frauenstadträtin verwies außerdem auf einen "innovativen und österreichweit einzigartigen Meilenstein auf dem Weg zur Schließung der Einkommensschere", den die Stadt Wien plane. Die öffentliche Auftragsvergabe soll in Wien künftig an frauenfördernde Maßnahmen gekoppelt werden. Auf Initiative von Frauenberger hat eine internmagistratische Arbeitsgruppe ein konkretes Instrument zur Implementierung von Frauenförderung in das Vergabeverfahren entwickelt. Derzeit wird das Vorhaben noch einer letzten strengen rechtlichen Prüfung unterzogen.

Abschließend unterstrich Frauenberger die Wichtigkeit aller Aktionen anlässlich des equal pay day, sowohl von Frauenministerin Heinisch-Hosek und Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer als auch von den Gewerkschaften. Sie zeigte sich davon überzeugt, dass es gemeinsam gelingen werde, diesen Riesenschritt hin zu mehr Lohngerechtigkeit erfolgreich zu setzen. (Schluss) lac/gph

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