Aktion Aufwind - neue Initiative von "Wirtschaft für Integration"

Obmann Kraft-Kinz gegen Lähmung und Resignation

Wien (OTS) - "Wir brauchen einen anderen Umgang mit dem Thema Integration!" fordert Georg Kraft-Kinz, Obmann von Wirtschaft für Integration.

Beim 3. Forum Brunnenpassage - einem Informations- und Diskussionsforum von Führungskräften aus der Wirtschaft, IntegrationsexpertInnen und Medienschaffenden - kritisierte Kraft-Kinz gestern abend "den Eindruck der Lähmung und Resignation", der sich in vielen Diskussionsrunden zum Thema breit macht.

"Nur, wenn wir das Potenzial sehen, an den Prozess der Veränderung auch glauben, wird Veränderung möglich!" - "Wer sich von den Problemen und Herausforderungen lähmen lässt, hat keine Kraft für Veränderung!", so Kraft-Kinz.

: Aktion Aufwind will Email-Botschaften an aufwind@vwfi.at

"Keine Energie für den Gegenwind für die populistischen Nicht-Verantwortungsträger! Wir brauchen den Aufwind, damit das Potenzial von zugewanderten Menschen für unsere Stadt stärker spürbar wird. Dann werden wir auch die Probleme bewältigen!", unterstreicht der Unternehmer Ali Rahimi, der mit Kraft-Kinz den Verein im vergangenen Frühjahr gegründet hat, die notwendige positive Dynamik,.

Deshalb lädt der Verein Wirtschaft für Integration nun ein, positive Erfahrungen von und mit Migrantinnen und Migranten an den Verein zu mailen, aufwind@vwfi.at.

"Warum nicht von den tollen Erfahrungen mit der aus Serbien stammenden Kinderärztin und dem nigerianischen Bauingenieur erzählen, warum nicht von der polnischen I-T Spezialistin oder der bulgarischen Kommunikationsexpertin als Beispiel für gelungene Integration berichten. Die Gesichter von zugewanderten Menschen zeigen Vielfalt die die Stadt im wahrsten Sinn des Wortes 'bereichert'!", fordert Kraft-Kinz "neue Bilder zum Thema Integration in unserem Köpfen!"

Wir sind kein Sozialverein - es geht um den Wirtschaftsstandort Wien und Arbeitsplätze

"Wir sind ein Wirtschaftsverein, kein Sozialverein!"- ist eine der Kernbotschaften der hochrangigen Manager- und Unternehmerriege, die sich im Verein Wirtschaft für Integration zusammengeschlossen hat.

Ohne Menschen die zugewandert sind, und ohne weitere Menschen die zuwandern verliert der Wirtschaftsstandort Wien an internationaler Wettbewerbsfähigkeit, sind sich die Manager und Unternehmer sicher. "Wir sind nicht naiv und sehen auch die Herausforderungen. Aber als Führungskräfte in der Wirtschaft haben wir einen potenzialorientierten Zugang. Wir setzen auf positive Veränderung. Wir sehen Ziele, und wollen mit dieser Haltung dazu beitragen, den Blick nach vorne zu richten und nicht über die vergossene Milch von gestern zu jammern!"

In Wien wird bereits ein Drittel der Unternehmen von einem Zuwanderer oder Menschen mit Migrationshintergrund geführt, Migration ist eine Realität dieser Stadt.

"Die Wiener Wirtschaft spricht viele Sprachen" - dieser Gedanke, der aktuell auch auf großen Plakaten in der Bundeshauptstadt zu lesen ist, hat für Kraft-Kinz eine doppelte Botschaft:

" Erstens: UnternehmerInnen die zugewandert sind, sind aus dem Leben der Wiener Wirtschaft nicht mehr weg zu denken - und das ist mehr als Kebab und Pizza.

Und zweitens: wenn die Wiener Wirtschaft nicht viele Sprachen spricht, gefährdet das den Wirtschaftsstandort und damit Arbeitsplätze. Daher ist es ein Gebot der Stunde sich konstruktiv, positiv und nicht polemisch mit dem Thema Integration auseinanderzusetzen!"

Infos zum Verein "Wirtschaft für Integration", www,vwfi.at, info@vwfi.at oder 0699/15775197, Mag.a. Zwetelina Ortega

Rückfragen & Kontakt:

Peter Wesely, Generalsekretär,
"Wirtschaft für Integration"

Pressesprecher
Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG

Telefon:051700/93004
Email: peter.wesely@raiffeisenbank.at

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