Robert-Hochner-Park in St. Marx eröffnet

Weiterer Baustein im Stadtentwicklungsgebiet St. Marx - Rinderhalle und Fleischmarktareal werden temporär vermietet

Wien (OTS) - Unabhängig, kompetent, konsequent im Nachfragen, aber trotzdem immer freundlich: So blieb der langjährige "Zeit im Bild 2"-Moderator Robert Hochner vielen Österreichern im Gedächtnis. Im Juni 2001 starb der ORF-Star nach schwerer Krankheit. Die Stadt Wien und der Bezirk Landstraße haben Robert Hochner nun ein Denkmal im Stadtentwicklungsgebiet St. Marx gesetzt. "Als Großmeister der Ironie hätte Robert es wohl ziemlich amüsant gefunden, dass er einen eigenen Park bekommt. Aber weil er auch - wie es bei Fernsehleuten gelegentlich vorkommen soll - ein wenig eitel war, hätte er sich auch ziemlich gefreut", sagte heute, Freitag, ORF-Nachrichtenanchorman Armin Wolf bei der offiziellen Eröffnung des "Robert-Hochner-Parks". Planungsstadtrat Rudolf Schicker (SPÖ) freute sich, "dass ein großer Name des unabhängigen Fernsehjournalismus seinen Platz in einem derart wichtigen Stadtentwicklungsgebiet mit dem Schwerpunkt Medien bekommen hat".****

Der Robert-Hochner-Park wurde von der Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft (WSE), einem Unternehmen der Wien Holding errichtet. WSE-Geschäftsführerin Monika Freiberger ist seit Juni vergangenen Jahres auch für die Gesamtkoordination des Areals St. Marx verantwortlich. Der Park liegt - umrandet von der denkmalgeschützten Rinderhalle, dem T-Center und dem Campus Vienna Biocenter - zentral im zukunftsträchtigen Entwicklungsgebiet St. Marx. In unmittelbarer Nähe be- und entstehen die Gebäude des Media Quarter Marx, in denen schon jetzt namhafte Fernsehsender einen Teil ihrer Sendungen produzieren. "Es war also kein Zufall, dass der Park zwischen Helmut-Qualtinger-Gasse und Karl-Farkas-Gasse einem Großen des österreichischen Fernsehens gewidmet wird", betonte Schicker.

"Wir freuen uns, mit dem Robert-Hochner-Park einen weiteren, modern gestalteten Grünraum in unserem Bezirk zu bekommen", sagte Bezirksvorsteher-Stellvertreter Rudolf Zabrana. Im Stadtentwicklungsgebiet St. Marx sollen bis 2015 mehr als 15.000 Menschen arbeiten und leben. Der Park mit rund 3.000 Quadratmetern Fläche wird der Naherholungsraum für Anrainer und Besucher. Die Größe der Grünanlage entspricht einem traditionellen Wiener "Beserlpark". Landschaftsarchitekt Karl Grimm hat den außergewöhnlich gestalteten Park mit seinen in rote Mauern gefassten Hochbeeten, Erholungszonen in der Wiese und dem Wasserspiel geplant. Die EU wird die Errichtung mit einer Förderung unterstützen.

"Das Areal St. Marx spielt eine zentrale Rolle in der Stärkung des Wirtschaftsstandorts Wien und damit in der Immobilienstrategie der Wien Holding", erklärte Wien Holding-Geschäftsführerin Sigrid Oblak im Vorfeld der Eröffnung. "Mit seinen Schwerpunktthemen Technologie, Medien/Creative und Forschung wird das Entwicklungsgebiet wesentlich zur Konkurrenzfähigkeit Wiens im internationalen Wettbewerb beitragen", ergänzte Monika Freiberger, Geschäftsführerin der WSE.

Die Parkeröffnung ist ein weiterer Baustein in der Gesamtentwicklung von St. Marx. Inzwischen ist der Altbestand des Fleischmarkts abgerissen worden, nachdem der Betrieb bereits 2007 nach Inzersdorf übersiedelt worden ist. Das 40.000 Quadratmeter große Grundstück der Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft ist das Kernstück des gesamten Entwicklungsgebiets. Als Zwischennutzung wird es temporär vermietet. Ebenso die denkmalgeschützte Rinderhalle in unmittelbarer Nachbarschaft: "Allein diese beiden Immobilien zeigen das große Potenzial dieses Areals, das wir einer breiteren Öffentlichkeit schon jetzt zugänglich machen wollen. Bis wir mit den Bauarbeiten auf den beiden Grundstücken beginnen, werden wir diese attraktiven Locations für kurzzeitig stattfindende Veranstaltungen vermieten", sagte Monika Freiberger. (Schluss) sma

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