Ökologisches Bauen ganz oben auf politischer Agenda

"Umweltschutz der Wirtschaft Spezial" zum Thema "Bauen für die Umwelt" neu bei WKÖ erschienen

Wien (OTS/PWK713) - Gebäude sollen vielerlei Ansprüche
erfüllen: Bewohner und Benützer sollen sich in ihnen wohlfühlen, Errichtungs- und Betriebskosten sollen leistbar sein, für Investoren sollen sie eine gute Kapitalanlage sein. "Unter allen diesen Aspekten rückt die Philosophie des ökologischen Bauens in den Vordergrund", betont Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die nunmehr bei der WKÖ erschienene Ausgabe von "Umweltschutz der Wirtschaft Spezial" mit dem Thema "Bauen für die Umwelt". Dabei zielt eine der Stoßrichtungen darauf ab, den Energieverbrauch pro genutztem Quadratmeter auf einen Bruchteil des bisherigen zu reduzieren. Damit aber nicht genug: "Das 'Haus der Zukunft' soll mehr Energie produzieren als es verbraucht. Seine Hülle ist perfekt isoliert, erneuerbare Energien sind eingebunden, die Architektur optimiert die Energieflüsse", so Leitl. Diesen Ansprüchen kommt sehr entgegen, dass etwa die Senkung des Kühl- und Heizbedarfs die Behaglichkeit fördert, die Energiekosten senkt und ein wichtiges Asset für die Wertsicherung darstellt.

Stephan Schwarzer, Leiter der WKÖ-Umweltabteilung, stellt dazu fest: "Derzeit hält der Gebäudesektor beim Endenergieverbrauch einen Anteil von 28% (Raumwärme und Warmwasser). Wir alle haben großes Interesse daran, dass der Gebäudesektor mit viel weniger Energie auskommt als heute und seine CO2-Emissionen deutlich zurück gehen. Dies zeigt sich auch in den Programmen, die heute schon zur Verfügung stehen."

2009 könnte ein Jahr der thermisch-energetischen Sanierung werden, meint WKÖ-Präsident Leitl im Hinblick auf die Tatsache, dass heuer für diesen Bereich mehr Fördergeld zur Verfügung steht als in den Jahren zuvor: Zugleich ist es jedoch ein offenes Geheimnis, dass die bisher entwickelten Instrumente bei weitem nicht ausreichen werden, um die hochgesteckten Umweltziele für 2020 zu erreichen.

Bis Jahresende soll die "Energiestrategie Österreich" vorliegen. Im Rahmen der Strategieerarbeitung wurden zur Ertüchtigung der Gebäude eine ganze Reihe qualifizierter Vorschläge präsentiert. Ökologisches Bauen und ökologisches Sanieren bleiben ganz oben auf der politischen Agenda: "Ich bin zuversichtlich, dass die Energiestrategie die notwendigen Impulse bringen wird", so Leitl abschließend. (SR)

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