Bezirksmuseum 2: Wissenswertes über Blindenpädagogik

Sonder-Ausstellung bis 18. Oktober, Eintritt frei.

Wien (OTS) - In einer Sonder-Ausstellung des Bezirksmuseums Leopoldstadt (2., Karmelitergasse 9) wird die historische Entwicklung der Blindenpädagogik umfassend beleuchtet. Die Schau trägt den Titel "Aus der Dunkelheit in die Mitte des Lebens..." und dauert noch bis Sonntag, 18. Oktober. Elf Tafeln mit Bildern und Texten sowie verschiedenste Exponate, darunter eine alte Blinden-Schreibmaschine und ein Telefon in blindengerechter Ausführung, sind zu betrachten. Ferner kann man Werke blinder Künstler bestaunen. Geöffnet ist die Schau am Mittwoch (16 bis 18.30 Uhr) und am Sonntag (10 bis 12 Uhr). Der Zutritt ist gratis.

Präsentiert werden Spezial-Uhren für Blinde, ein "betastbarer" Globus und weitere Behelfe, etwa ein Lineal oder ein Maßband mit fühlbaren Abständen. Natürlich fehlt auch eine Erklärung über die Braille-Schrift nicht. Oberamtsrätin a. D. Helga Roi, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin des Museums, hat diese Schau gestaltet. Vom Tun der Pioniere des Blindenbildungswesens bis zum Einsatz technischer Hilfen in heutiger Zeit beinhaltet die Dokumentation etliche interessante Angaben. Von der Begründung einer Blindenschule in Wien im Jahre 1804 durch Johann Wilhelm Klein bis hin zum jetzigen Unterricht im Bundesinstitut in der Wittelsbachstraße 5 veranschaulicht die Ausstellung eine Fülle an Fortschritten in der Blindenpädagogik.

o Allgemeine Informationen: Bezirksmuseum Leopoldstadt: www.bezirksmuseum.at/

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