Schneeberger: Gefahr durch Kampfhunde muss gebändigt werden

Bis zur Landtagssitzung im November wird neue Regelung für die Haltung von Kampfhunden erarbeitet

St. Pölten (NÖI) - "Die Gefahr durch Kampfhunde muss rasch gebändigt werden. Der Vorfall in Rohrbach/Gölsen vor wenigen Wochen hat uns gezeigt, dass die bestehenden Regelungen nicht ausreichend sind", betont VP-Klubobmann LAbg. Mag. Klaus Schneeberger.

Man könne auch nicht darauf warten, bis wieder ein tragischer Vorfall passiere, so der Klubobmann. Aus diesem Grunde soll bereits in der Landtagssitzung am 19. November eine neue Regelung beschlossen werden. Schneeberger: "In der Klubsitzung gab es auf Initiative von LAbg. Karl Bader, dem Bürgermeister von Rohrbach, den Startschuss zum Antrag. Zusammen mit Experten und in Abstimmung mit dem Bund werden wir neue Bestimmungen im Umgang mit Kampfhunden erarbeiten."

Entziehen der Hunde bei Gefährdung geplant Wie die neue Regelung im Detail aussehen wird, steht noch nicht fest. KO Schneeberger nennt aber einige Punkte, die berücksichtigt werden müssten: "Maßnahmen wie ein verpflichtender 'Hundeführerschein' für die Besitzer oder eine Beschränkung, wie viele Kampfhunde gehalten werden dürfen, sollen in der neuen Verordnung enthalten sein. Auch den Entzug der Tiere wollen wir künftig ermöglichen, falls es zu Vorfällen kommt, die Mitmenschen gefährden oder sogar verletzen." Ein besonderes Augenmerk soll auf das Umfeld gelegt werden, in dem die Kampfhunde gehalten werden. "Wenn ein Kampfhund in einer kleinen Wohnung mitten im Ort gehalten wird, kann von einer artgerechten Haltung keine Rede mehr sein. Unser Ziel ist eine optimale Regelung zum Schutz von Mensch und Tier. Dann ist ein konfliktfreies Zusammenleben möglich", so Schneeberger.

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/9020 DW 141
www.vpnoe.at

Volkspartei Niederösterreich
Öffentlichkeitsarbeit

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV0001