Neues Volksblatt: "Überzeugung" (von Markus Ebert)

Ausgabe vom 25. September 2009

Linz (OTS) - Eines hat dieser zu Ende gehende Wahlkampf mehr als deutlich gezeigt: Während die OÖVP den Wählerinnen und Wählern ein zukunftsorientiertes Angebot macht, beschäftigt sich die SPÖ hauptsächlich mit dem Schlechtreden des Landes. Da wiegt im Finale ein vermeintlicher (möglicherweise bewusst konstruierter?) Finanzskandal, aus dem freilich dem Land OÖ keinerlei Schaden entstanden ist, weit mehr als die Antworten auf die drängendsten Fragen der Zukunft. Das Problem der SPÖ ist nur: Man kann Oberösterreich nicht schlechtreden - zumindest dann nicht, wenn man die wesentlichen Fakten nicht ausblendet.
Die Antwort auf den Politik-Stil der Haider-SPÖ hat die OÖVP auf ihre Art - so wie im gesamten Wahlkampf - auch gestern Abend auf dem Linzer Hauptplatz gegeben. Eine realistische Einschätzung der aktuellen Lage in Verbindung mit einer Portion Optimismus für die Zukunft und einem klaren Programm für die Lösung der anstehenden Fragen: dafür steht Landeshauptmann Josef Pühringer, dafür steht die Volkspartei. Und dennoch: Auch wenn die Meinungsumfragen erahnen lassen, dass die Oberösterreicher das Angebot der OÖVP für mehrheitsfähig erachten könnten - die Überzeugungsarbeit ist bis zur letzten Sekunde zu leisten.

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