SP-Reindl: Kostensteigerung bei Generalsanierung der Feuerwehrzentrale Am Hof genau nachvollziehbar

Opposition versucht Skandal zu inszenieren, der in Wirklichkeit keiner ist

Wien (SPW-K) - "Die Generalsanierung der Zentrale der Wiener Feuerwehr Am Hof in der Inneren Stadt ist ein besonders wichtiges Projekt; nicht nur im Interesse der Sicherheit und der Zweckmäßigkeit, sondern auch hinsichtlich der Erhaltung der historischen, denkmalgeschützten Bausubstanz auf einem uralten Siedlungsgrund. Die Herausforderungen bei der Umsetzung des Projektes waren und sind nicht zuletzt durch die unterschiedliche Tiefenlage des Hauses, die veraltete Haustechnik, durch unvollständige und unpräzise alte Pläne besonders groß. Jeder, der behauptet, bei so einem großen Projekt sei vor Baubeginn eine 100prozentig genaue Kostenschätzung möglich, agiert unseriös", stellte Donnerstag SP-Gemeinderat Mag. Thomas Reindl in seinem Debattenbeitrag im Wiener Gemeinderat zu dieser Causa fest.

Reindl wies darauf, dass die Magistratsabteilung 34 vor einigen Jahren im Zuge ihrer Grobkostenschätzung richtig gehandelt habe. Reindl: "Damals sind keine Kosten für die Statiküberprüfungen und -arbeiten, für die komplette Renovierung des Daches, für neue Fenster und für Zubauten berücksichtigt worden. Bis 2007 wurde dann das Projekt entsprechend den Bedürfnissen und Denkmalschutzauflagen komplett umgeplant. Das neue Generalssanierungskonzept wurde schließlich um mehrere Tausend Quadratmeter erhöht. Im Sinne des Verzichts auf eine Absiedlung der Zentrale am Hof und der Neuerrichtung der Feuerwehrzentrale in einem anderen Teil Wiens, wurde zudem beschlossen, auch die Haustechnik komplett zu erneuern. Diese Fakten haben dazu geführt, dass 2006 die Kostenschätzung für das Projekt mit rund 38 Millionen Euro beziffert wurde", argumentierte Reindl.

Die Ursache für die nun beantragte Überschreitung dieses Betrages sei wegen unvorhersehbarer baulicher Entwicklungen notwendig, führte der Mandatar weiter aus. Reindl: "So ist zum Beispiel im zweiten und dritten Untergeschoß ein in den alten Plänen nicht als solches eingezeichnetes Tresorgewölbe mit besonders dicken Wänden vorhanden. Die Sanierung dieses Bereiches aber auch die Errichtung eines Glasdaches zur Optimierung der Lichtflutung im Innenhof, die gesamte, in statischer Hinsicht unbedingt notwendige Änderung der Deckenkonstruktion der Tiefgarage von Beton auf Stahlbauweise zeichnen für die nunmehrigen Kostensteigerung im Vergleich mit der Kostenschätzung im Jahre 2007 verantwortlich".

"Die generalsanierte Feuerwehrzentrale Am Hof präsentiert sich bereits heute als ein Schmuckstück, das sowohl den Bedürfnissen der Wiener Feuerwehr als auch des Denkmalschutzes voll und ganz gerecht wird. Die Alternative zu diesem Projekt wäre der Auszug der Feuerwehr gewissermaßen auf die grüne Wiese gewesen. Das wäre sicherlich nicht im Interesse der Feuerwehr selbst als auch der Wienerinnen und Wiener gelegen", meinte Reindl.

"Die Opposition hat offensichtlich kein Interesse, sich seriös mit den Fakten auseinanderzusetzen, sondern versucht stattdessen aus allein populistischen Gründen krampfhaft einen Skandal zu konstruieren, der in Wirklichkeit keiner ist", schloss Reindl. (Schluss)

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