FORMAT: Rebellen bedienten sich großzügig bei Meinl-Nachfolgegesellschaften AI und PI

Klage eines ehemaligen Board-Mitglieds gegen die Gesellschaften deckt lukratives Vergütungsschema auf

Wien (OTS) - Jene Rebellen, die die Managements der Meinl-Gesellschaften Meinl Intenational Power (MIP) und Meinl Airports International (MAI) letztes Jahr zu Fall brachten, ließen sich offenbar fürstlich entlohnen. Das geht aus einer FORMAT vorliegenden Klage des ehemaligen AI und PI-Boardmitglieds Björn Pirrwitz hervor. Pirrwitz fordert als "Exit Payment" für beide Gesellschaften insgesamt 1,3 Millionen Euro. Das für nicht einmal ein Jahr Tätigkeit bei AI und PI. Darüberhinaus verdiente er 12.500 Euro im Monat je Gesellschaft. Damit aber nicht genug: Für Überstunden macht er auch noch einmal mehr als 50.000 Euro für ein Monat geltend. Diese Zahlungen basierten auf Vergütungsregeln der Gesellschaft, in deren Genuss auch andere Board-Mitglieder kamen.

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