Aviso: 29. Hochschulkurs aus Gesundheitsökonomik

5. - 7. Oktober 2009, Schloss Urstein/Puch bei Salzburg zum Thema "Schulmedizin und Komplementärmedizin aus der Sicht der Gesundheitsökonomie - Gegensätze oder Ergänzung"

Wien (OTS) - Die Inanspruchnahme komplementär- und alternativmedizinischer Heilmethoden ist in den letzten Jahrzehnten rasant angewachsen. Damit verbunden ist auch die Bereitschaft der Bevölkerung, diese Behandlungen aus der eigenen Tasche zu bezahlen. Welche Schlüsse lassen sich aus dieser Entwicklung ziehen? Welche wirtschaftlichen und versicherungstechnischen Effekte bzw. Lösungen sind vor dem Hintergrund der stark wachsenden Zahl alter Menschen zu erwarten? Welche Wirkung haben komplementäre Heilmethoden? Diese Inhalte stehen im Zentrum des

29. Hochschulkurses aus Gesundheitsökonomik,

der von der Österreichischen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie

vom 5. - 7. Oktober 2009, im Schloss Urstein/Puch bei Salzburg veranstaltet wird.

Zum Thema "Schulmedizin und Komplementärmedizin aus der Sicht der Gesundheitsökonomie - Gegensätze oder Ergänzung" diskutieren Ärzte, Ökonomen, Vertreter der Pharmaindustrie und der Sozialversicherung aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und Großbritannien.

Laut aktuellen Erhebungen aus Deutschland schwören bereits 150 Millionen Bürger Europas auf alternative Heilmethoden. Seit 1970 hat sich der Anteil der Bevölkerung, die zu unkonventionellen Verfahren und Produkten greifen, von 30 auf 60 Prozent erhöht. Das Deutsche Ärzteblatt bezifferte 2007 den Umsatz mit komplementären Methoden auf neun Mrd. Euro in Deutschland pro Jahr, wobei vier Mrd. Euro von den Krankenkassen erstattet werden. Ende 1990 hatten in der Schweiz bereits 2,6 Mio. Personen eine Zusatzversicherung für Alternativmedizin abgeschlossen.

Komplementärmedizinische und alternative Medizin erweisen sich vor allem bei Rücken- oder Kopfschmerzen, Erkältungen, Magen- und Darmbeschwerden sowie Allergien; weiters Schlafstörungen, Herz-Kreislaufbeschwerden und rheumatischen Erkrankungen als besonders beliebt. Dabei spielen Naturheilkunde, aber auch von der Ärztekammer in bestimmten Fällen anerkannte Verfahren wie Homöopathie oder Akupunktur eine besondere Rolle.

Bereits 6.600 österreichische Ärztinnen und Ärzte haben ein Spezialdiplom der Österreichischen Ärztekammer zu folgenden Methoden:
Akupunktur, Manuelle Medizin, Homöopathie, Neuraltherapie, F.X. Mayr, Anthroposophische Medizin, Applied Kinesiology, Chinesische Diagnostik & Arzneitherapie.

Organisatorischer Hinweis:
Anmeldungen können bei der Österreichischen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie, unter hahn@oeggoe.at vorgenommen werden. Details zum Programm (siehe Anhang).

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Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Gesellschaft
für Gesundheitsökonomie
E-Mail: hahn@oeggoe.at

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