BZÖ-LPO Scheuch zu Slowenenvertreter: Schluss mit dieser Zündlerei!

Forderungen jenseits jeglicher Realität

Klagenfurt (OTS) - "Die Forderungen mancher Slowenenvertreter sind jenseits jeglicher Realität. Eine finanzielle Selbstverwaltung der slowenischen Minderheit ist nicht zuletzt wegen der vorbildlichen Minderheitenpolitik in Kärnten absolut nicht notwendig. Angesichts der sogar vom slowenischen Staatspräsidenten zugegebenen Defizite beim Schutz der deutschen Minderheit in Slowenien, halte ich es auch für äußerst frech, solche Ansprüche überhaupt zu stellen", kommentierte BZÖ-LPO Dipl.-Ing. Uwe Scheuch heute eine Pressekonferenz des Rats der Kärntner Slowenen.

Auch wenn die Weichspüler in der Österreichischen Bundesregierung nicht das Rückgrat hätten, den slowenischen Anmaßungen ein Ende zu setzen, werde sich Kärnten nicht beirren lassen, so Scheuch. Man werde sich weder durch Privatpersonen wie Smolle noch durch offizielle Vertreter Sloweniens unter Druck setzen lassen. "Was wollen die Slowenen überhaupt? Der slowenischen Volksgruppe in Kärnten fehlt es an gar nichts - im Gegensatz zur deutschen Minderheit in Slowenien. Es muss jetzt endlich Schluss mit dieser Zündlerei von außen sein", meinte Scheuch weiter.

Der BZÖ-Obmann forderte außerdem Bundeskanzler Faymann und Außenminister Spindelegger auf, in der Sache der deutschen Minderheit in Slowenien endlich aktiv zu werden. "Der slowenische Staatspräsident gibt vor wenigen Tagen in einem Interview offiziell zu, dass die Lage der Altösterreicher in seinem Land unbefriedigend ist, weil sie nicht als Minderheit anerkannt sind, und dass sie zu geringe finanzielle Unterstützung durch Slowenien erhalten. Und was tun Faymann und Co dagegen: Nichts! Dabei wäre es jetzt an der Zeit, die Bemühungen auf diplomatischer Ebene zu verstärken, um eine Verbesserung der Lage der deutschen Minderheit in Slowenien zu erreichen", verlangte Scheuch. Bis dahin verbitte er sich jegliche Forderungen an Kärnten, erklärte der BZÖ-Landesparteiobmann abschließend.

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