FPÖ-Gartelgruber: Nein zur Gehalts-Offenlegung!

Ministerin Heinisch-Hosek soll sich von zwanghaften Ideen lösen

Wien (OTS) - "Die Forderung nach der verpflichtenden Offenlegung
von Gehältern samt Sanktionsdrohung ist offenbar zu einer zwanghaften Vorstellung bei Ministerin Heinisch-Hosek geworden. Der Glaube, dadurch allerdings die Einkommensschere verringern zu können, ist allerdings ein Irrtum. Die verpflichtenden Einkommensberichte sind zudem verwaltungsintensiv, hinsichtlich des Datenschutzes bedenklich und stellen in der geplanten Ausführung im Übrigen eine Ungleichbehandlung von Unternehmen ab 25 Mitarbeitern und Unternehmen unter 25 Mitarbeitern dar", erklärt FP-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber.

Gartelgruber verweist darauf, dass Differenzen im Durchschnittseinkommen vor allem dadurch bedingt seien, dass Frauen häufig in schlechter bezahlten Berufsgruppen arbeiten, sie überdurchschnittlich oft in Teilzeit beschäftigt sind und nicht immer eine geschlossene Erwerbsbiographie vorlegen können: "Gesetzlich gibt es die Gleichberechtigung hingegen schon längst, ebenso wie in den Kollektivverträgen. Will man die Einkommensthematik ernsthaft diskutieren, muss man vor allem im Bereich der Ausbildung und der Berufswahl ansetzen und qualitativ höherwertige Teilzeitarbeitsplätze schaffen."

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