FPÖ fordert Vergütung in Höhe von 20 Prozent des Kaufpreises bei der Anschaffung von KFZ durch Behinderte

Hofer kritisiert derzeitige Regelung: Vergütung der NOVA bevorzugt Anschaffung von Fahrzeugen mit hohem Kraftstoffverbrauch

Wien (OTS) - Der freiheitliche Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer kritisiert die derzeitige Regelung bei der Anschaffung von Kraftfahrzeugen für behinderte Menschen. Diese besagt, dass bei der Lieferung von Kraftfahrzeugen eine Rückvergütung der Normverbrauchsabgabe erfolgt. Hofer warnt hier davor, dass dadurch für Menschen mit Behinderung ein Anreiz geboten wird, ein Fahrzeug mit hohem Kraftstoffverbrauch anzuschaffen.

"Um diese Situation zu verbessern, habe ich im Nationalrat einen Antrag eingebracht, wo ich mich bei der Anschaffung von Kraftfahrzeugen durch Behinderte für eine Vergütung in Höhe von 20 Prozent des Kaufpreises einsetze. Damit werden behinderte Menschen, die sich ein verbrauchsarmes Kraftfahrzeug anschaffen nicht weiter bestraft", betont Hofer.

Eine weitere bestehende Regelung besagt, dass diese Abgeltung nur bis zu einem Kaufpreis von 20.000 Euro zuzüglich der Kosten für die durch die Behinderung notwendige Zusatzausstattung möglich ist. Dieser Regelung kann der freiheitliche Behindertensprecher ebenfalls wenig abgewinnen, "denn behinderte Menschen benötigen oftmals Hilfsmittel zur Bewältigung des Alltags und müssen aus diesen Gründen auf ein größeres Fahrzeug zurückgreifen, das dann natürlich teurer ist", so Hofer, der hierzu einen Verbesserungsvorschlag präsentiert:

"Ich schlage vor, dass sich die Angemessenheitsüberprüfung der Höhe nach am Einkommensteuerrecht orientieren soll, das bei der Anschaffung von Personenkraftwagen die Luxustangente bei 40.000 Euro vorsieht. Daher habe ich beantragt, dass 20 Prozent des Kaufpreises bis zu einem anrechenbaren Kaufpreis von 40.000 Euro zuzüglich der Kosten für behinderungsbedingt notwendigen Umbauten rückvergütet werden soll", schließt Hofer.

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